ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2003Apotheker: Sorge um die Zukunft

AKTUELL

Apotheker: Sorge um die Zukunft

Dtsch Arztebl 2003; 100(8): A-440

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Heftige Kritik an „Eckpunkten“ von Ge­sund­heits­mi­nis­terin Schmidt
Als „Frontalangriff“ auf die unabhängige öffentliche Apotheke hat der Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Hans Günter Friese, die in den Eckpunkten zur Gesundheitsreform enthaltenen Vorstellungen von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt zum Arzneimittelbereich bezeichnet. Schmidt halte an der Einführung des Versandhandels mit Arzneimitteln und der Zulassung von Kettenapotheken fest, obwohl Erfahrungen aus dem Ausland belegten, dass dadurch weder Einsparungen noch Qualitätsverbesserungen erzielt werden könnten. „Offenkundig geht es darum, das System der Versorgung durch unabhängige, wohnortnahe Apotheken zu zerschlagen, für dessen Erhalt sich gerade im vergangenen Jahr mehr als 7,7 Millionen Menschen mit ihrer Unterschrift ausgesprochen haben“, sagte Friese.
Der ABDA-Präsident forderte die Ministerin auf, den Dialog mit den Apothekern zu intensivieren und bei den Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Arzneimittelversorgung die fachliche Kompetenz der Apotheker besser zu nutzen. Zugleich kündigte er eigene Eckpunkte der Apotheker zur Arzneimittelversorgung an.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema