ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2003Ökonomie: Mehr „Möhrle“ im DÄ
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Vielen Dank an Kollegen Möhrle für seine deutlichen Worte. Viele Getroffene werden empört sein, doch mit Verkündung von Wahrheiten ist es eben so. Die Erfahrung musste zum gleichen Thema schon vor gut zehn Jahren Prof. Biedenkopf machen, heute haben wir das Chaos. Das ließe sich vermeiden, wenn endlich wirkliche Fachleute (Dr. A. Möhrle) das Sagen hätten. Welches andere Ministerium wird/wurde von einer Sonderschullehrerin bzw. Speditionskauffrau geleitet?
Seltsam auch: Für die Gesundheit wird eine Minusrunde bei gleichzeitiger Erhöhung der Qualität verordnet (an diesen Utopien ist der Sozialismus gescheitert). Gleichzeitig Frau Künast: Mehr Qualität kostet mehr Geld in der Landwirtschaft. Herr Clement: Bürokratieabbau spart Geld in Staat und Wirtschaft. Aber im Gesundheitssystem wuchert die gesetzlich verordnete Bürokratie und erstickt die Patientenbetreuung zeitlich und finanziell.
Vielleicht könnte man auch einen Filter einbauen, damit wir nicht täglich mit neuen Ideen aus dem Ge­sund­heits­mi­nis­terium verwirrt werden, die meist postwendend widerrufen werden. Die Chipkarte kostet bereits Milliarden an Missbrauch, mit der geplanten Verlagerung der fachärztlichen Behandlung an Krankenhäusern werden diese Experimentierkosten noch viel höher. Bitte mehr „Möhrle“ im DÄ.
Dr. med. G. Marx, Hochriesstraße 6, 83233 Bernau
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.