ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2003Doc und Doctrix: Frechheit

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Doc und Doctrix: Frechheit

Dtsch Arztebl 2003; 100(8): A-466 / B-407 / C-384

Hoellen, Ingolf

Zu unserer Cartoon-Serie:
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LNSLNS Unter der Rubrik „Status“ im DÄ erscheinen seit einiger Zeit „Doc und Doctrix“-
Cartoons, die qualitativ als höchst mäßig anzusehen sind, inhaltlich tendenziös nur von permanenter Ausbeutung und Über-/Fehlbelastung der „nachgeordneten Ärzteschaft“ handeln. Die Lektüre dieser Cartoons hat bei mir bislang immer eher etwas Kopfschütteln verursacht.
Was in der Ausgabe 1–2/2003 als Artikel unter „Privatstation – all inclusive“ erscheint, ist für all die Chefärzte in Deutschland, die versuchen, ihre Arbeit ordentlich zu verrichten, eine Frechheit. In einer Zeit, in der Spekulationen über ärztliches Fehlverhalten, Abrechnungsbetrug, Beutelschneiderei o. Ä. medienwirksam breitgetreten werden, sollte wenigstens das eigene Sprachrohr der gesamten Ärzteschaft ein wenig Sensibilität zeigen. Ich will nicht mit Sicherheit ausschließen, dass es die skizzierten Verhaltensweisen in Einzelfällen ansatzweise gibt; ansonsten wird in dem Artikel ein Verhaltensmuster eines beispielhaften Chefarztes dargestellt, welches in der heutigen Zeit im Allgemeinen nicht mehr existiert. Für mich und sicherlich zahlreiche meiner Kollegen ist die Darstellung eine nicht akzeptable Berichterstattung unter dem Deckmäntelchen der journalistischen Freiheit . . .
Dr. med. Ingolf Hoellen, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Kreiskrankenhaus Backnang, Karl-Krische-Straße 4, 71522 Backnang
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