ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Obdachlosenhilfe: Stiftung nimmt Arbeit auf

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Obdachlosenhilfe: Stiftung nimmt Arbeit auf

Dtsch Arztebl 2003; 100(9): A-512 / B-440 / C-416

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Seit neun Jahren versorgt Jenny De la Torre in ihrer Praxis Obdachlose. Foto: epd
Seit neun Jahren versorgt Jenny De la Torre in ihrer Praxis Obdachlose. Foto: epd
Ärztin kümmert sich um Obdachlose.
Dr. med. Jenny De la Torre hat in Berlin eine Stiftung gegründet, deren Ziel es ist, Obdachlose wieder in die Gesellschaft einzugliedern. „Die Menschen müssen medizinisch, sozial und psychologisch betreut werden, um ihnen den Weg zurück in unsere Mitte zu ebnen“, sagte die Ärztin. Mit Geldern der Stiftung sollen bestehende Betreuungsobjekte unterstützt werden, darunter De la Torres Arztpraxis am Berliner Ostbahnhof, in der sie seit neun Jahren kostenfrei Obdachlose behandelt. Arbeitgeber der Ärztin ist die „Mut Gesundheit GmbH“, ein gemeinnütziges Unternehmen der Ärztekammer Berlin. In Berlin kümmern sich drei Praxen ausschließlich um Obdachlose. De la Torre hat in den letzten neun Jahren in ihrer Praxis mehr als 4 500 Patienten versorgt. Die meisten leiden an Haut- und Parasitenerkrankungen, infizierten Wunden und den Folgen von Suchtkrankheiten. Spendenkonto: Jenny De La Torre-Stiftung, Berliner Sparkasse, BLZ: 100 500 00,
Konto: 6 600 003 764.
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