ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Krankenhäuser: Zusatzgeschäft mit Ausländern

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Krankenhäuser: Zusatzgeschäft mit Ausländern

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Eine britische Patientin auf dem Weg zu einer Operation im Ausland Foto: Reuters
Eine britische Patientin auf dem Weg zu einer Operation im Ausland Foto: Reuters
„Patientenbrücken“ mit Skandinavien, Großbritannien und den USA
Das Kuratorium zur Förderung deutscher Medizin im Ausland will „Patientenbrükken“ vor allem mit Skandinavien, Großbritannien und den USA ausbauen. Ziel sei es, ausländischen Patienten und Versicherern eine qualitativ hoch stehende medizinische Versorgung anzubieten, so der Gründer des Kuratoriums, Dr. Dieter Thomae, vor dem „Forum Europa“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Berlin. Thomae ist gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im Bundestag. Das Kuratorium kooperiert mit der GerMedic GmbH, die die Reiseplanung, den Transport der Patienten und die Abrechnung über ein Treuhandkonto abwickelt.
In den ersten vier Monaten 2001 ließen sich 300 norwegische Patienten, im Februar und März letzten Jahres 30 Patienten aus Großbritannien in Deutschland behandeln. Im Juli 2002 startete ein Programm für 80 Patienten aus Dänemark. Verstärkt will das Kuratorium auch mit arabischen Ländern kooperieren. Im Januar beteiligten sich 100 deutsche Krankenhäuser an der Messe Arab Health in Dubai. Das Kuratorium kritisierte allerdings die mangelnde Unterstützung durch deutsche Politiker vor Ort.
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