ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Sehfehler bei Kindern: Rechtzeitig erkennen

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Sehfehler bei Kindern: Rechtzeitig erkennen

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Für eine verstärkte Vorsorge wirbt Augenstern mit einer Medienkampagne.
Für eine verstärkte Vorsorge wirbt Augenstern mit einer Medienkampagne.
Augenstern e.V. will Ärzte und Eltern aufklären.
Mit einer Aufklärungskampagne will der Verein Augenstern dazu beitragen, dass Sehfehler bei Kindern so früh wie möglich erkannt und behandelt werden. Denn nur rund 10 Prozent der Schielerkrankungen und fünf Prozent der Refraktionsfehler würden im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen im Vorschulalter (U1–U7) rechtzeitig erkannt, erklärte Dr. med. Karoline Vanselow, Leiterin der Beratungsstelle von Augenstern, die an der Klinik für Augenheilkunde der Universität Frankfurt angesiedelt ist. Oft nähmen Eltern die Vorsorgeuntersuchungen nicht einmal wahr. Setze die Behandlung zu spät ein, sei mit lebenslanger irreversibler Schwachsichtigkeit zu rechnen. Ebenso sei gutes Sehvermögen Voraussetzung für die Entwicklung der visuellen Intelligenz, so der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. med. Christian Ohrloff, Leiter der Augenklinik. Kann diese nicht ausgebildet werden, „sind Störungen der Intelligenz und der Persönlichkeitentwicklung zu befürchten“.
Augenstern wurde 1999 gegründet und berät Eltern, Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Ärzte, Gesundheitsämter und Optiker. Der Verein initiiert Forschungsvorhaben und veröffentlicht wissenschaftliche Erkenntnisse. Informationen: Augenstern, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Kinderaugenheilkunde, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt, Telefon: 0 69/63 01 57 06, E-Mail: info@augenstern-ev. de Internet: www.augenstern-ev.de.
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