ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Suchtkrankheit: Gestörte Beziehung erkennen

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Suchtkrankheit: Gestörte Beziehung erkennen

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Broschüre informiert Ärzte über Co-Abhängigkeit.
Von einer Suchterkrankung sind neben dem Kranken auch dessen Angehörige betroffen. Bei manchen tritt im Zusammenleben mit dem Suchtkranken eine Co-Abhängigkeit auf – ein Krankheitsbild, das sich als Beziehungsstörung ausdrückt. Co-Abhängige unterstützen ihre Partner bis zur Selbstaufgabe. Sie sind nicht mehr in der Lage, die Aussichtslosigkeit ihres Verhaltens zu bewerten und entsprechend zu handeln. Sie schaden damit sich und dem Suchtkranken.
Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen und der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband, eine Selbsthilfeorganisation, haben im Rahmen eines Projekts zum Thema „Co-Abhängigkeit erkennen – Angehörige von Suchtkranken im Blickpunkt ärztlich-therapeutischen Handelns“ eine Informationsbroschüre gleichen Titels herausgegeben. Ziel ist es, Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten für die Problematik der Co-Abhängigkeit zu sensibilisieren, damit die behandlungsbedürftige Störung erkannt wird. Die Broschüre kann kostenfrei angefordert werden: Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband, Kurt-Schumacher-Straße 2, 34117 Kassel, Telefon: 05 61/78 04 13, Fax: 05 61/71 12 82, E-Mail: mail@freundeskreise-sucht.de.
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