ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Die Artischocke – Arzneipflanze des Jahres 2003

POLITIK: Medizinreport

Die Artischocke – Arzneipflanze des Jahres 2003

Dtsch Arztebl 2003; 100(9): A-530 / B-454 / C-428

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg hat die Artischocke zur Arzneipflanze des Jahres 2003 bestimmt. Aus ihren Blättern wird neben standardisierten Arzneimitteln auch Magenbitter gewonnen. Die Inhaltsstoffe der Artischockenblätter – das sind Caffeoylchinasäurederivate, Flavonoide und Bitterstoffe vom Typ der Sesquiterpenlaktone – regen die Produktion der Gallensäure an und lindern somit dyspeptische Beschwerden. Für die Arzneimittelherstellung werden die Blätter von der grundständigen Blattrosette entnommen. Sie werden vor dem Beginn des Blütenaustriebs geerntet. Wichtige Anbaugebiete der Artischocke in Deutschland sind Franken, Thüringen, Brandenburg und in Frankreich die Bretagne.
Foto: Hanke

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema