ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2003Börsebius: Neue ZNS-Erkrankung – Anlageberater-Amnesie

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Börsebius: Neue ZNS-Erkrankung – Anlageberater-Amnesie

Dtsch Arztebl 2003; 100(9): A-542 / B-466 / C-439

Schwarzkopf, A.

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LNSLNS Jetzt hat er sie also auch, Ihr Börsebius: Die neuerdings weit verbreitete Anlageberater-Amnesie. Mit Staunen liest der geneigte Leser in Heft 5: „Gehören Sie auch zur Spezies der schlauen Anleger, die bei der Allianz-Aktie zugegriffen haben, als der Kurs . . . bei 160 Euro notierte?“ Noch ist es kein Jahr her, da empfahl ebenderselbe die Aktie bei 200 Euro zum Kauf und bekräftigte ein paar Monate später bei 140 Euro, langfristig sei ein Geschäft zu machen. Vor Wandelanleihen dagegen warnte er. Und nun? Die neuartige Erkrankung, früher vor allem bei Politikern diagnostiziert (Was geht mich mein Mist von gestern an . . .), wäre als epidemieartig auftretende Anlageberater-Amnesie sicherlich eine ICD-Ziffer, vielleicht sogar eine DRG-Einstufung wert. O tempora – o mores!
Priv.-Doz. Dr. med. A. Schwarzkopf, Labor L+S AG, Mangelsfeld 4, 97708 Bad Bocklet
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