VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2003; 100(10): A-652 / B-556 / C-524

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Winfried Kahlke Foto: Archiv/Bernhard Eifrig
Winfried Kahlke Foto: Archiv/Bernhard Eifrig
Prof. Dr. med. Winfried Kahlke, em. Inhaber eines Lehrstuhls für Hochschuldidaktik in der Medizin an der Universität Hamburg, wurde am 30. Dezember 2002 70 Jahre alt.
Nach seinem Staatsexamen und seiner Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg begann er dort seine internistische Weiterbildung. Bei seinen biochemischen Studien in Köln identifizierte Kahlke die Phytansäure als Substrat der Refsum-Krankheit, einer Speicherkrankheit mit schweren neurologischen Ausfällen. Nach seiner Habilitation in Heidelberg wurde er 1974 auf einen neu eingerichteten Lehrstuhl für Hochschuldidaktik an die Universität Hamburg berufen. Er entwickelte dort eine Orientierungseinheit für Studienanfänger, eine Lehrveranstaltung „Berufsfelderkundung“, einen Modellversuch „Poliklinischer Unterricht an Lehrkrankenhäusern“ und das weit ausgearbeitete Projekt für „Problemorientiertes Lernen“. 1987 hat er die Akademie für Ethik in der Medizin in Hamburg mitbegründet. Er ist Mitherausgeber eines Standardwerks mit dem Titel „Ethik in der Medizin“. Er war Mitglied des Kammervorstandes der Ärztekammer Hamburg; seit 1994 ist er Vorsitzender des Fortbildungsausschusses. Seit vielen Jahren war Kahlke Delegierter beim Deutschen Ärztetag. 1999 ist er in Würdigung seiner Verdienste um die ärztliche Fortbildung mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundes­ärzte­kammer ausgezeichnet worden.

Herbert Fischer Foto: privat
Herbert Fischer Foto: privat
Sanitätsrat Dr. med. Herbert Fischer, Internist, Radiologe, Bitburg, Ehrenvorsitzender der Bezirksärztekammer Trier, vollendete am 14. Februar sein 85. Lebensjahr.
Herbert Fischer war von 1971 bis 1986 Vorsitzender der Bezirksärztekammer Trier und ist seither deren Ehrenvorsitzender. Er war von 1980 bis 1991 Vorsitzender der Versorgungseinrichtung der Bezirksärztekammer Trier sowie Mitglied der Ver­tre­ter­ver­samm­lung und des Vorstandes der Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz. Er gehörte dem Vorstand, dem Kuratorium und dem Senat der Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz und Ausschüssen an. Darüber hinaus war er jahrelang Berater der Bundes­ärzte­kammer in der Ständigen Konferenz „Fürsorge und Versorgung“.

Hellmut Mehnert Foto: privat
Hellmut Mehnert Foto: privat
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Prof. Dr. med. Hellmut Mehnert, Facharzt für Innere Krankheiten, ehemaliger Chefarzt der III. Medizinischen Abteilung des Krankenhauses München-Schwabing, wurde am 22. Februar 75 Jahre alt.
Mehnert, in Leipzig geboren, ist ein international angesehener Pionier und Forscher auf dem Gebiet der Diabetologie. Nach seinem Medizinstudium wurde er 1954 nach dem Staatsexamen an der Münchener Universität zum Dr. med. promoviert. Danach absolvierte er seine Medizinalassistentenzeit am Rot-Kreuz-Krankenhaus II in München. Von 1955 bis 1965 war er an der Medizinischen Universitäts-Poliklinik in München tätig. 1957 absolvierte er als Stipendiat einen Aufenthalt der Joslin-Klinik in Boston/USA. 1974 ist er zum Privatdozenten für Innere Medizin in München ernannt worden. 1968 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor in München. 1974 ist er zum persönlichen Extraordinarius an der Universität München ernannt worden. Er hat bis zu seiner Pensionierung (im Februar 1993) mehr als 1 500 Publikationen, mehr als 100 Lehrbuchkapitel und 25 Lehrbücher veröffentlicht. Nach seiner Emeritierung erschien sein Werk mit den Lebenserinnerungen. Auf dem Gebiet der Diabetologie und der Beratung war er nicht nur national, sondern auch international beratend und als Experte tätig. EB

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