ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2003Baden-Württemberg: Vorreiter beim Bettenabbau

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Baden-Württemberg: Vorreiter beim Bettenabbau

Dtsch Arztebl 2003; 100(10): A-588 / B-504 / C-476

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Dr. Friedhelm Repnik, badenwürttembergischer Sozialminister Foto: Archiv
Dr. Friedhelm Repnik, badenwürttembergischer Sozialminister Foto: Archiv
Seit 1983 sind 6 100 Krankenhausplanbetten und Heimplätze weggefallen.
Baden-Württemberg hat seit 1983 mehr als 80 Krankenhäuser wegen regionaler Überversorgung stillgelegt. 6 100 Krankenhausplanbetten und Heimplätze wurden abgebaut. Dies entspricht einer Verringerung um neun Prozent des Bestandes von 1983. Über den Wegfall von weiteren 400 Betten ist bereits im aktualisierten Krankenhausplan des Landes entschieden worden. Dies teilte der baden-württembergische Sozialminister, Dr. Friedhelm Repnik (CDU), während des 1. SRH-Forums „Krankenhaus Aktuell“ der SRH-Kliniken AG Anfang Februar in Karlsruhe mit.
Der Bettenindex (Krankenhausbettendichte) liegt in Baden-Württemberg zurzeit im vollstationären Bereich bei 59,6 Betten je 10 000 Einwohner. Einschließlich aller teilstationären Betten beträgt der Bettenindex 59,8 Betten je 10 000 Einwohner. Das Land hat in den letzten zehn Jahren im Vergleich zu anderen Bundesländern die meisten Betten abgebaut. Wie Repnik betonte, ist im Krankenhausplan festgelegt worden, Schwerpunkte nach der aktuellen Morbiditäts- und demographischen Entwicklung festzulegen. Das Land hat deshalb die geriatrische Versorgung, die Versorgung von Schlaganfallkranken und von Schwerst-Schädel-Hirnverletzten weiter ausgebaut.
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