ArchivDeutsches Ärzteblatt43/1996Gebührenanhebung in den neuen Ländern

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Gebührenanhebung in den neuen Ländern

EB

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LNSLNSLNSLNS BONN. Der Bundesrat hat am 27. September der Vierten Gebührenanpassungsverordnung zugestimmt. Danach werden die privatärztlichen und privatzahnärztlichen Leistungen im gesamten Beitrittsgebiet sowie die Leistungen der Hebammenhilfe in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung im Beitrittsgebiet – mit Ausnahme von Ostberlin – auf 83 Prozent der westdeutschen Gebührensätze angehoben. Die neue Gebührenfestsetzung gilt vom 1. Oktober 1996 an. Von diesem Zeitpunkt gilt für die neuen Bundesländer ein Punktwert von 9,46 Pfennig (bisher Vergütungshöhe 81 Prozent der westdeutschen Gebührensätze, Punktwert 9,23 Pfennig).
Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Dr. med. Karsten Vilmar, hat in einem Schreiben an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Horst Seehofer die unzureichende Gebührenanhebung und die erhebliche zeitliche Verzögerung des Inkrafttretens dieser Anpassungsverordnung moniert und eine baldige zügige
Angleichung der Honorare in Ost und West gefordert. EB
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