ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2003Ostdeutschland: Hilfeschrei

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Ostdeutschland: Hilfeschrei

Dtsch Arztebl 2003; 100(10): A-622 / B-530 / C-501

Taubert, Ulrike

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LNSLNS Dieser Beitrag hat mich sehr bewegt. Ich bin die Ehefrau eines nun 60-jährigen Arztes (Gemeinschaftspraxis Radiologie). Seit 1992 besteht die Gemeinschaftspraxis. Ich würde Herrn Dr. Böhmeke gern in die Praxis im Osten Deutschlands einladen. Ich glaube, damit will er sich nicht belasten. Dort wird er erfahren, was Jammern ist. Er hätte diese Qualen nicht aushalten mögen. Zehn Jahre nur Kampf und kein Ende. Schreiben Sie doch einmal über die Praxen im Osten, schauen Sie doch mal genau hin, was sich im Osten Deutschlands abspielt. Wir sind noch lange nicht in Deutschland angekommen. Es gibt kein Erfolgserlebnis für uns, die Menschen werden krank. Niemals hätte ich geglaubt, dass wir Ostdeutschen den Bürgern im Westen so egal sind. Es gibt keine Behörde, die sich unserer Angelegenheiten annimmt. Kein Jammern, sondern ein Hilfeschrei!
Ulrike Taubert, Engelsdorferstraße 9, 04451 Panitzsch
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