ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2003Dritte Welt: Eigenhilfe anmahnen

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Dritte Welt: Eigenhilfe anmahnen

Dtsch Arztebl 2003; 100(10): A-622 / B-530 / C-501

Maurer, H.-J.

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LNSLNS In den meisten Ländern der Zweiten, aber auch der Dritten Welt gibt es ausgesprochen reiche Leute, Familien, Clans, die ihr Geld im Ausland anlegen und arbeiten lassen, anstatt es für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Infrastruktur, überhaupt des Aufbaus ihres Landes einzusetzen. „Blindwütige“ Entwicklungshilfe, NGOs u. a. setzen häufig am falschen Ende an. Es wäre Aufgabe der Politiker der Industrieländer, der internationalen Organisationen, IKRK, Rotary, Lions, Kiwani, Zonta, nationaler und internationaler Ärzteorganisationen, auf die eingangs erwähnten Schichten, Kollegen hinzuwirken, sich für ihr Land, ihre Mitmenschen zu engagieren, um das unwürdige Betteln um westliche Hilfe zu mindern, wenn nicht sogar zu beenden. Erst wenn diese Eigenhilfe nicht mehr möglich, erschöpft sein sollte, dürfte die Hilfe der Ersten Welt einsetzen, aber erst dann!
Prof. Dr. H.-J. Maurer, Obere Flurstraße 11, Enzisweiler, 88131 Bodolz
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