ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2003Psychisch kranke Kinder: Unterversorgt

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Psychisch kranke Kinder: Unterversorgt

PP 2, Ausgabe März 2003, Seite 101

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LNSLNS Getrennte Bedarfsplanung für Kinderpsychotherapeuten gefordert
Trotz fast flächendeckender Zulassungssperren für Psychotherapeuten fehle es an Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Hessen. Dies beklagt der „Runde Tisch“, ein Zusammenschluss von Berufsverbänden der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Ausbildungsinstituten und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der sich gegründet hat, um die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zu verbessern. Der Runde Tisch fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände der Krankenkassen auf, „bei der Bedarfsplanung die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten spezifisch zu berücksichtigen und Anreize für die Ausbildung zu setzen“. Zum Hintergrund: In der Bedarfsplanung der KBV werden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gemeinsam mit Erwachsenentherapeuten geführt. Ein Bezirk ist für Neuzulassungen gesperrt, sobald der Bedarf erfüllt ist, wenn auch ausschließlich mit Erwachsenentherapeuten. Der „Runde Tisch“ fordert, in besonders unterversorgten Gebieten weitere Zulassungen von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zu ermöglichen, um die „Chronifizierung von Fehlentwicklungen“ zu vermeiden. Hierfür fehlten jedoch die finanziellen Mittel.
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