ArchivDeutsches Ärzteblatt43/1996Australien: Weltweit erster Fall von legaler Sterbehilfe

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Australien: Weltweit erster Fall von legaler Sterbehilfe

afp

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS DARWIN. In Australien hat weltweit zum ersten Mal ein Arzt mit gesetzlicher Erlaubnis einem schwerkranken Patienten Sterbehilfe geleistet. Dem krebskranken Mann wurde Ende September von einer sogenannten Todesmaschine eine tödliche Spritze verabreicht. Australische Politiker und Kirchenvertreter protestierten gegen die Sterbehilfe.
Nach dem nordaustralischen Sterbegesetz ist diese Art der Sterbehilfe seit dem 1. Juli 1996 erlaubt. Voraussetzung ist, daß zwei Ärzte übereinstimmend zu der Erkenntnis gelangen, daß ein Patient unheilbar krank ist und unerträgliche Schmerzen leidet. Erst dann kann er freiwillig mit ärztlicher Hilfe aus dem Leben scheiden. Außerdem muß ein Psychiater dem Kranken bescheinigen, daß er nicht unter einer behandelbaren klinischen Depression leidet. afp
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote