ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2003Gutachterverfahren: Öl ins Feuer

BRIEFE

Gutachterverfahren: Öl ins Feuer

PP 2, Ausgabe März 2003, Seite 130

Stoltenberg, Heinke

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LNSLNS Die Ausführungen schreien direkt nach einer Antwort. So viel Zeit muss sein – trotz Gutachterberichterstattungspflicht im Nacken. Wie verzweifelt und der Worte überdrüssig muss der Leserbriefverfasser sein, dem Kampf der Gladiatoren zuzusehen?
Der Beitrag – höchst emotional – konnte leider nichts zur Verständigung oder Entkrampfung der Geister beitragen. Es wurde nur noch weiter Öl ins Feuer gegossen, die naturwissenschaftliche Basis verlassen und Blasphemie eingesetzt, wo Sachverstand hilfreich gewesen wäre.
Ich persönlich finde das Gutachterverfahren (GV) zwar auch sehr lästig, doch stellt es für mich im positiven Sinne Teamarbeit her oder auch die besagte Supervision. Beides Dinge, die mancher Therapeut und so mancher Arzt nicht haben. Daher plädiere ich für die Ausweitung des GV auf die ärztliche Behandlung.
Dipl.-Psych. Heinke Stoltenberg, Tecklenburger Straße 69,
27809 Lemwerder
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