VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(11): A-728 / B-620 / C-580

EB

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LNSLNS Leonhard-Klein-Preis – Dotation: 15 000 Euro, verliehen zu gleichen Teilen durch die Leonhard-Klein-Stiftung. Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Kohnen, Universitäts-Augenklinik Frankfurt/Main, wurde geehrt in Würdigung seiner Arbeit „Refractive Errors: Development of New Instruments for Corneal Refractive Procedures“.
Dr. med. Eike Berger, Dr. rer. nat. Anke Bochert, Dipl.-Biol. Katrin Hahn, Dipl.-Ing. Jutta Saedler, Universitäts-Augenklinik Rostock, erhielten die Auszeichnung für ihre gemeinsame Arbeit zum Thema „In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zur Entwicklung einer neuartigen Keratoprothese zur lamellären Implantation unter Verwendung eines neuen porösen Haptikmaterials“.

Internationaler O.N.C.E.-Forschungspreis – zur Entwicklung neuer Technologien für Blinde und Sehbehinderte. Der mit 180 300 Euro dotierte erste Preis ging an die schwedische Forschergruppe des Wallenberg Netzhaut Zentrums unter Leitung von Prof. Dr. Theo van Veen in Würdigung ihrer klinischen Studie und experimentellen Arbeiten zur Netzhautdegeneration und deren möglichen therapeutischen Ansätzen. Der mit 60 100 Euro dotierte zweite Preis wurde zweimal verliehen, und zwar an Diego Ruiz Quejido von Telefónica Investiga´cion y Desarrollo S.A. und an Tamón Ceres Ruiz von der Forschungsgruppe des Instituto de Automática Industrial del Consejo Superior de Investigaciones Cientificas. Das Team hatte den Movius entwickelt, ein konfigurierbares Ultraschallsensor-System zur Verbesserung der Mobilität von Sehbehinderten.

Wissenschaftspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., an Dr. med. Christoph Meißner, Lübeck, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere zur mitochondrialen DNA und ihrer Deletion. Im Mittelpunkt seines Vortrages aus Anlass der Preisverleihung stand das Thema „Mitochondriale Deletion in der Diagnostik der forensischen Pathologie“.

Forschungspreis 2002 – für Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie, verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V., Dotation: 1 250 Euro, an Dr. Johannes Jungbauer, Selbstständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. Der Preis wurde verliehen für seine Studie mit dem Titel „Partner schizophrener Patienten – Belastungslagen, Bewältigungsstrategien, Lebensentwürfe“.

Minkowski-Preis – gestiftet und verliehen durch die Firma Aventis Pharma Deutschland GmbH, Bad Soden, Dotation: 20 000 Euro, an Prof. Dr. med. Bart Otto Roep, Medizinisches Zentrum der Universität Leiden/Niederlande, in Würdigung seiner Forschungsarbeiten zur Rolle der autoreaktiven T-Zellen bei der Pathogenese von
Typ-1-Diabetes. Die Arbeit von Roep ist für immuntherapeutische Ansätze bedeutsam, die gegen Autoantikörper und Betazellen gerichtet sind, heißt es in der Laudatio. EB
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