ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2003Kran­ken­ver­siche­rung: Defizit von drei Milliarden Euro

AKTUELL

Kran­ken­ver­siche­rung: Defizit von drei Milliarden Euro

Dtsch Arztebl 2003; 100(11): A-660 / B-564 / C-532

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Unterschiedliche Ausgabenentwicklung der einzelnen Leistungsbereiche
Die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung verzeichnete nach vorläufigen Berechnungen im Jahr 2002 ein Defizit von 2,96 Milliarden Euro (siehe auch Seite eins in diesem Heft). Im Vergleich zum Jahr 2001 erhöhten sich die Ausgaben für ambulante ärztliche Leistungen um durchschnittlich zwei Prozent (West: +1,3 Prozent; Ost: +5,9 Prozent), die Kosten für Krankenhausbehandlungen um 3,1 Prozent (West: +2,7; Ost: +4,7). Die Kosten für Hilfsmittel stiegen in West und Ost um 4,1 Prozent, für Heilmittel um 15,4 Prozent (West: +14,3; Ost: +22). Demgegenüber gingen die Aufwendungen für Krankengeld zurück (West: –2,1; Ost: –1,6). Für Fahrkosten mussten die gesetzlichen Krankenkassen allerdings 7,1 Prozent mehr aufwenden als im Vorjahr. Auch ihre Verwaltungskosten stiegen weiter um durchschnittlich 4,5 Prozent (West: +4,4 Prozent; Ost: +4,8 Prozent).
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema