ArchivDeutsches Ärzteblatt43/1996Curriculum „Rehabilitation“

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Curriculum „Rehabilitation“

Maas, H.-J.; Güntert, A.

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LNSLNS In gedruckter Form liegt das vom Vorstand der Bundesärztekammer am 23. August 1996 beschlossene Curriculum (Kursbuch) "Rehabilitation" vor. Das den Landesärztekammern für die Gestaltung der Lehr- und Lerninhalte des achtwöchigen Kurses für die Weiterbildung im Bereich Rehabilitationswesen empfohlene Curriculum kann gegen eine Schutzgebühr von 10 DM bei der Bundesärztekammer (Dezernat Fortbildung), Postfach 41 02 20, 50862 Köln, angefordert werden.
Voraussetzung für den Erwerb der vom 95. Deutschen Ärztetag 1992 eingeführten Zusatzbezeichnung "Rehabilitationswesen" ist die Teilnahme an einem vierwöchigen theoretischen Grundkurs und einem vierwöchigen theoretischen Aufbaukurs für Rehabilitation. Aufbauend auf den (Muster-)Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung sowie den Empfehlungen zur inhaltlichen und zeitlichen Gestaltung der vorgeschriebenen Weiterbildungskurse, hat der zuständige Fachausschuß der Bundesärztekammer unter Federführung von Prof. Dr. med. Kurt-Alphons Jochheim (Erftstadt) und unter Mitwirkung einer Vielzahl von Experten sowie Verbänden und Organisationen im Bereich der Rehabilitation das Curriculum erarbeitet.
Ziel ist es, eine weitgehende Übereinstimmung der Kursweiterbildung in den Ärztekammern dadurch zu erzielen, daß sich die Kursinhalte an den in diesem Curriculum empfohlenen Lehr- und Lernzielen orientieren. Durch die Aufteilung des Lehrstoffes in Themenblöcke wird die gegenseitige Anerkennung einzelner, an verschiedenen Akademien absolvierter Kursteile durch die Ärztekammern erleichtert. Zugleich soll das Curriculum die theoretischen Grundlagen für diesen Bereich der Medizin strukturieren, in welchem insbesondere die Koordination verschiedener medizinischer Maßnahmen im Vordergrund steht. Nur unter diesem rehabilitationsrelevanten Aspekt werden die speziellen Weiterbildungsinhalte einzelner Fachgebiete berücksichtigt. Darüber hinausgehende fachspezifische Inhalte sind daher nicht Gegenstand dieses Weiterbildungskurses. Dr. H.-J. Maas, Köln / Dr. A. Güntert, Münster

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