ArchivDeutsches Ärzteblatt43/1996Generalisierte Motilitätsstörung bei Refluxkrankheit der Speiseröhre

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Generalisierte Motilitätsstörung bei Refluxkrankheit der Speiseröhre

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LNSLNS Bei der Refluxkrankheit der Speiseröhre, die bei vielen Patienten zu einer Refluxösophagitis führt, findet sich eine Reihe von Motilitätsstörungen in der Speiseröhre, wie Insuffizienz des unteren Ösophagussphinkters und gestörte peristaltische Aktivität (Clearance). Die Autoren untersuchten bei 105 Patienten mit chronischer Refluxkrankheit vor und nach einer Antireflux-Operation mittels Szintigraphie und Manometrie die Motorik von Speiseröhre und Magen. Dabei fand sich neben einer verzögerten Transitzeit eines radioaktiv markierten Bolus in der Speiseröhre auch eine Motilitätsstörung des Magens mit deutlich verzögerter Entleerung. Nach der Antireflux-Operation bestand keine Korrelation mehr zwischen ösophagealer und gastraler Motilitätsstörung.
Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß die gastroösophageale Refluxkrankheit meist mit einer Motilitätsstörung des gesamten oberen Verdauungstraktes vergesellschaftet ist. w


Lundell L, Myers JC, Jamieson GG: Is motility impaired in the entire upper gastrointestinal tract in patients with gastrooesophageal reflux disease? Scand J Gastroenteral 1996; 31: 131–135
Department of Surgery. Sahlgren´s Hospital, 41345 Gothenburg, Schweden

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