ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2003Ärzte ohne Grenzen: Freilassung von Mitarbeiter gefordert

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Ärzte ohne Grenzen: Freilassung von Mitarbeiter gefordert

Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-737 / B-629 / C-589

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Mit Flugblättern und Transparenten macht „Ärzte ohne Grenzen“ auf das Schicksal von Arjan Erkel aufmerksam. Foto: Thomas Stolze
Mit Flugblättern und Transparenten macht „Ärzte ohne Grenzen“ auf das Schicksal von Arjan Erkel aufmerksam. Foto: Thomas Stolze
Mahnwache vor der russischen Botschaft in Berlin
Rund 30 Mitglieder der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) haben sich Mitte März an einer Mahnwache vor der russischen Botschaft in Berlin beteiligt. Sie forderten die russische und die dagestanische Regierung auf, sich stärker für die Freilassung des entführten MSF-Mitarbeiters Arjan Erkel einzusetzen. Anlässlich von Erkels 33. Geburtstag wollten die Aktivisten mit Flugblättern und Transparenten auf das Schicksal des Entführten aufmerksam machen.
Bisher hätten die russischen Behörden „nicht den notwendigen politischen Willen gezeigt, um den Fall zu lösen“, erklärte Morten Rostrop, Präsident des internationalen Rats von MSF, Anfang März. Deswegen soll neben den weltweiten Solidaritätsaktionen eine „Online-Petition“ zusätzlich Druck auf die Regierungen ausüben. Innerhalb eines Monats wurde diese bereits von mehr als 180 000 Menschen unterzeichnet.
Arjan Erkel arbeitete seit Februar 2002 als Landeskoordinator in Dagestan. Im August 2002 wurde er von drei Unbekannten in der Hauptstadt Makhachkala entführt. Seitdem fehlt jede Spur von ihm. Informationen unter: www. aerzte-ohne-grenzen.de.
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