ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2003Pharmaverband: Task Force begrüßt

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Pharmaverband: Task Force begrüßt

Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-737 / B-629 / C-589

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LNSLNS BPI: Ge­sund­heits­mi­nis­terin weiter auf dem „Holzweg der Staatsmedizin“
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) begrüßt die von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt geplante „Task Force“ (siehe auch Seite eins in diesem Heft). Die Arbeitsgruppe soll künftig Gesetze und Verordnungen bereits in der Entwurfsphase beratend begleiten. Darauf verständigten sich Vertreter des BPI, des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und der Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) bei einem Treffen mit Clement.
Durch die Task Force ergäbe sich eine bessere „Verzahnung“ von Gesundheits- und Wirtschaftspolitik, so der Hauptgeschäftsführer des BPI, Henning Fahrenkamp. Gleichzeitig verspricht sich der BPI mehr Mitsprachemöglichkeiten. Dem Gremium gehören Vertreter des Gesundheits- und des Wirtschaftsministeriums, des VFA, des BPI, des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller sowie der IG BCE an. Noch in diesem Frühjahr soll die Gruppe die Reformvorhaben der Ge­sund­heits­mi­nis­terin begleiten.
Mit dem dritten Rohentwurf einer Gesundheitsreform befinde sich Schmidt allerdings „unbeirrt weiter auf dem Holzweg der Staatsmedizin“, sagte der Präsident des BPI, Dr. Bernd Wegener. Dieser bringe „noch mehr Bürokratie, noch mehr Listenmedizin, noch mehr Staatsdirigismus“.
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