ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2003Ökonomie: Lauterbach zu Wort kommen lassen

BRIEFE

Ökonomie: Lauterbach zu Wort kommen lassen

Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-763 / B-649 / C-609

Ebel, Helga

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LNSLNS . . . Die Gesundheitsreform findet statt auf der Basis der Menschenrechte, welche Gesundheitspolitik gemeinwohlorientiert versteht, nicht als Privatangelegenheit, sondern als gesellschaftliche Aufgabe.
Die Gesundheitsreform wird in dieser Verfasstheit
- die Seite der Patienten und Versicherten stärken durch Transparenz, unabhängige Beratung, Patientenrechte und Beteiligung;
- einen Wettbewerb um bessere Versorgung chronisch Kranker möglich machen (das Monopol der verfassten Ärzteschaft ist nicht zukunftsfähig);
- das solidarische Kran­ken­ver­siche­rungssystem erhalten;
- den Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessern durch Früherkennungs- und Präventionsprogramme;
- Geld sparen durch bessere Bezahlung für nachgewiesene Qualität und Nutzen für die Versicherten;
- Direktbeteiligung an Arztkosten von Patienten, Streichung von Leistungen ablehnen! Krankheitskosten von Familienangehörigen werden nach wie vor von den Krankenkassen mit übernommen!
Um weitere Imageverluste für das DÄ zu vermeiden, sollten Sie den hier verleumdeten Professor Lauterbach selbst zu Wort kommen lassen. Am einfachsten wäre es für eine Richtigstellung aus meiner Sicht, Ihr Blatt druckte das Interview aus dem focus 5/2003 „Enorme Verschwendung“ ab.
Helga Ebel, Krebsberatungsstelle, Landesverband Nordrhein-Westfalen, Brüsseler Ring 55, 52074 Aachen
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