ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2003Infliximab bei Morbus Crohn

MEDIZIN: Referiert

Infliximab bei Morbus Crohn

Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-782 / B-660 / C-620

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LNSLNS Infliximab, ein monoklonaler Antikörper gegen Tumornekrosefaktor alpha, gewinnt im Rahmen der immunsuppressiven Therapie des Morbus Crohn zunehmend an Bedeutung.
Die Universitätsklinik Amsterdam stellte ihre Ein-Jahres-Ergebnisse mit Infliximab vor. Es wurden 73 Patienten mit insgesamt 212 Infusionen behandelt, davon 57 mit floridem Morbus Crohn und 16 mit Crohn-Fisteln.
In 17 Prozent wurden unerwünschte Wirkungen beobachtet, davon eine schwerwiegende. 81 Prozent der Patienten mit floridem Morbus Crohn und 87 Prozent der Patienten mit Fisteln sprachen auf die Therapie an, wobei die besten Ergebnisse erzielt wurden, wenn eine Begleitmedikation mit Methotrexat erfolgte. Die Steroidmedikation konnte bei 73 Prozent der Patienten reduziert werden, bei den Patienten mit Fisteln in 100 Prozent der Fälle. Bei 11 der 73 Patienten kam es bei kontinuierlicher Infliximab-Gabe zu einem Verlust der initial guten Ansprechrate. w

Hommes DW, van de Heisteeg BH, van der Spek M et al.: Infliximab treatment for Crohn’s disease: one year experience in a Dutch academic hospital. Inflammatory Bowel Diseases 2002; 8: 81–86.

Dr. D. W. Hommes, Department of Gastroenterology and Hepatology, Academic Medical Center C 2–116, Meibergdreef 9, 1105 AZ Amsterdam/NL, E-Mail: d.w.hommes@amc.uva.nl

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