VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-802 / B-678 / C-634

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Nepomuk Zöllner Foto: Archiv
Nepomuk Zöllner Foto: Archiv
Dr. med. Nepomuk Zöllner, wurde am 21. Februar 80 Jahre alt.
1953 begann Nepomuk Zöllner bei Professor Dr. med. Walter Seitz an der Medizinischen Poliklinik in München zu arbeiten. 1954 habilitierte sich Zöllner; er wurde 1960 zum außerplanmäßigen Professor ernannt und 1973 zum Nachfolger von Walter Seitz auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Poliklinik München berufen.
Seine berufliche Tätigkeit hatte Schwerpunkte in der Forschung auf dem Gebiet der Störungen des Fett- und Harnsäurestoffwechsels, aber auch in der Lehre der Inneren Medizin in ihrer ganzen Breite. Sein Anliegen war es, dass alle Aspekte der Krankheit eines Menschen bei einem Arzt zusammenkommen und zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden müssen. So hat er sich vehement für die Einheit des Faches Innere Medizin eingesetzt. Die Taschenbuchreihe für Allgemeinmedizin, die er ins Leben rief, legt davon Zeugnis ab, ebenso wie mehrere Lehrbücher und Lehrbuchartikel, die über die Jahre neben zahlreichen Originalpublikationen in renommierten internationalen medizinischen Zeitschriften entstanden. Besonders zu erwähnen ist auch seine Herausgeberschaft beim Band „Gicht“ im Handbuch der Inneren Medizin.
Nach seiner Emeritierung (1993) setzte er sich nicht zur Ruhe, sondern übernahm die Herausgeberschaft der Zeitschrift „European Journal of Medical Research“, den Vorsitz im Kuratorium des Heinrich-Wieland-Preises und die Veröffentlichung einer Biografie über S. J. Thannhauser. EB
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