VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(12): A-803 / B-679 / C-635

EB

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LNSLNS S. M. Perren-Award – verliehen während der Tagung der European Society of Biomechanics in Breslau/Polen, Dotation: 10 000 Schweizer Franken, an den Dipl.-Ing. Jean-Pierre Kassi und Priv.-Doz. Dr. med. Georg Duda, Unfallchirurg, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité). Die beiden Wissenschaftler wurden für ein von ihnen entwickeltes Verfahren geehrt, das Passgenauigkeit und Funktion von Hüftgelenksprothesen vor ihrer Implantation in den Körper des Patienten überprüfen kann, heißt es in der Laudatio.

Sigmund-Freud-Preis – verliehen durch die Stadt Wien, an Prof. Dr. med. Helmut Thomä (Jahrgang 1921), emeritierter langjähriger Inhaber eines Lehrstuhls für Psychotherapie an der Universität Ulm, und an Prof. Dr. med. Horst Kächele (Jahrgang 1944), amtierender Leiter der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Universität Ulm. Kächele und Thomä arbeiten bereits seit 30 Jahren wissenschaftlich eng zusammen. Das wissenschaftliche Interesse beider Wissenschaftler gilt der psychosomatischen Medizin und der Psychoanalyse. Thomä hat sich insbesondere in der empirischen Psychotherapieforschung engagiert.

Graduierten-Stipendium – verliehen durch die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung, Dotation: 6 200 Euro, an Stefan Rothenburg (32), Doktorand der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Auszeichnung wurde ihm zuteil in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten, die er im Rahmen seiner Dissertation am Institut für Immunologie der Universität Hamburg durchgeführt hat. Der Preisträger hat sich mit bestimmten Eiweißen in der Umgebung von Tumoren befasst. Es sollte ermittelt werden, ob und inwieweit diese Zellen eine Rolle bei der Abwehr von Tumoren spielen oder aus welchen Gründen das Eiweiß gebildet wird. Die Arbeiten werden von Priv.-Doz. Dr. med. Friedrich Haag betreut. Die Dissertation wurde im Wesentlichen am Institut für Immunologie und während eines Gastaufenthalts am Massachusetts Institute of Technology erarbeitet.

Elli Lilly international foundation – zur Förderung des Projektes: „Social Integration and new alternative support of persons with mental ill-ness“, an Dr. med. Kneginja Richter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg, und an Dr. Vladimir Ortakov, CMHC, Makedonien. Das Projekt wurde mit einer Summe von 29 700 Euro für zwei Jahre (2002/2003) gefördert. Die Grundlage der Projektes ist die internationale Kooperation im Bereich der Psychiatrie zwischen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Leitender Arzt: Dr. med. Dr. Niklewski) und dem Community mental health center in Skopje, Makedonien (Leiter: Dr. Vladimir Ortakov). Die Zusammenarbeit wurde von der WHO, Regional Office for Europe, initiiert. EB
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