ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2003Das kleine Känguru und der Angsthase: Die Augsburger Puppenkiste spielt und tanzt für Kinder in der Klinik

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Das kleine Känguru und der Angsthase: Die Augsburger Puppenkiste spielt und tanzt für Kinder in der Klinik

Dtsch Arztebl 2003; 100(13): [84]

Klinkhammer, Gisela

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Foto: Prospekt
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Urmel, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer sind Figuren, mit denen viele heute längst Erwachsene groß geworden sind. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit fieberte man einem neuen Vierteiler der Augsburger Puppenkiste entgegen, die all die liebenswerten Geschöpfe zum Leben erweckt hatte.
Auch heute noch erfreut das Puppentheater zahlreiche kleine und große Kinder. Zurzeit gastiert die Augsburger Puppenkiste mit dem Stück „Das kleine Känguru und der Angsthase“ in rund 20 Kinderkliniken. Die von der Hexal AG finanzierte Tournee startete im Februar im Dr. von Haunerschen Kinderhospital in München. Ziel der Puppenspieltournee ist es nach eigenen Angaben, „den kleinen Patienten mithilfe des Puppenspiels lustige, hoffnungsvolle, motivierende Bildszenen näher zu bringen. Die Geschichte soll sich in die Gedankenwelt der Kinder einprägen und ihnen die Kraft verleihen, die sie benötigen, um ihre schwierige Situation zu meistern.“ Die Geschichte erzählt vom kleinen Känguru, das zusammen mit dem Angsthasen, der Springmaus und der Schlange eine abenteuerliche Beerensuche unternimmt, um am Ende einen Geburtstagskuchen zu backen. Der Autor, Paul Maar, stellte sein Stück unentgeltlich zur Bearbeitung für die Augsburger Puppenkiste zur Verfügung. Auch Rolf Zuckowski verzichtete für sein Lied „Ich schaff’ das schon“ auf Honorar.
Im Gegensatz zum üblichen Marionettentheater bleiben die Puppenspieler sichtbar und führen die Marionetten „vor dem Bauch“. Nach dem Stück gehen sie ins Publikum und lassen die Marionetten Kontakt mit den Kindern aufnehmen. Diese Vorgehensweise wurde bei Testauftritten im vergangenen Jahr im Beisein einer Psychologin erprobt.
Die Puppenspieler wollen „ein bisschen Ablenkung in den Patientenalltag bringen“. Dabei werden sie von Ärzten, Sozialpädagogen und Psychologen unterstützt. Die Initiatoren wollen unter anderem auf die „fehlende psychosoziale Nachsorge von schwerst- und chronisch kranken Kindern und ihren Familien aufmerksam machen“.
Bisher wurde der Hexal AG Tourneeorganisation zufolge „das Ensemble mit großer Begeisterung aufgenommen. Es war ein Leichtes, die Herzen der Kinder zu erobern. Die Freude war direkt in ihren Augen abzulesen.“ Kli
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