VARIA: Personalien

Kein Wechsel

Dtsch Arztebl 2003; 100(13): A-869 / B-733 / C-685

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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. sc. Karl W. Lauterbach (40), Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln, zugleich Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft an der Kölner Universität, hat gegenüber der Redaktion Deutsches Ärzteblatt Spekulationen zurückgewiesen, er wolle das von Bundesgesundheits- und Sozialministerin Ulla Schmidt geplante Deutsche Institut für Qualität in der Medizin aufbauen und leiten. Ein solches Institut werde zwar auch seit geraumer Zeit im Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, dem Lauterbach als Mitglied angehört, diskutiert, Lauterbach wolle aber seinem Kölner Institut die Treue halten. Allerdings will er die Leitung des von ihm ehrenamtlich geleiteten Instituts für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft in andere Hände übertragen.
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt hat erneut betont, im Zuge der Gesundheitsreform werde ein zentrales Bundesinstitut für Qualität in der Medizin im Sozialgesetzbuch V verankert – analog zu dem durch den Bund getragenen Institut Stiftung Warentest (Berlin). Solche Institute gebe es bereits im Nationalen Gesundheitsdienst Großbritanniens, in den skandinavischen Ländern und in den USA.
Prof. Lauterbach hatte im Herbst 2002 seine Bewerbung auf einen Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München zurückgezogen (als Nachfolger von Prof. Dr. med. Wilhelm van Eimeren, 66). Inzwischen ist nach München Prof. Dr. rer. oec. Rainer Leidl PHD, seit 1996 Direktor der Abteilung Gesundheitsökonomie der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm, berufen worden. EB
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