ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2003Akupunktur: Wirkungen belegt
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LNSLNS Im Jahr 2000 habe ich meine Dissertation über „Akupunktur und Jin Shin Jyutsu“ fertig gestellt und weiß insofern, dass spezifische Wirkungen der Akupunktur sehr wohl erforscht und belegt sind. Die Fülle der entstandenen wissenschaftlichen Ergebnisse fügt sich allmählich zu einem hochkomplexen und in seinen wesentlichen Zügen bereits widerspruchsfreien und schlüssigen Bild. In Tierversuchen konnte u. a. die Wirkung auf Neurotransmitter, Linderung oder Aufhebung von Schmerzen, Wirkung auf das Immunsystem (Veränderung von Eosinophilen, IgE, Leukozyten, Cytolysome, Kupffersche Sternzellen, Makrophagen, Komplement-Titer, Interferon, Properdin, Opsonin, Bakteriolysin) nachgewiesen werden. Zusammengefasst sind durch die Akupunktur analgetische, sedierende, tonisierende, bronchospasmolytische, antikonvulsive, immunstimulierende, antiphlogistische, wundheilungsfördernde und psychisch ausgleichende Wirkungen zu verzeichnen. Dies gilt sicherlich auch für verwandte Heilmethoden wie etwa Shiatsu oder Jin Shin Jyutsu. Natürlich hat die Zuwendung zum Patienten eine zusätzliche Heilwirkung.
Dr. Christoph Roggendorf, Metzerstraße 32, 50677 Köln
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