ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2003Allianz Kranken: Versandhandel freigeben

Versicherungen

Allianz Kranken: Versandhandel freigeben

Dtsch Arztebl 2003; 100(13): [83]

rco

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LNSLNS Nach Einschätzung der Allianz Kran­ken­ver­siche­rung (früher Vereinte) muss die Arzneimittelversorgung aufgrund vorhandener Einsparpotenziale dringend reformiert werden. Forderungen zur Freigabe des Arzneimittel-Versandhandels seien zu unterstützen. Auch wenn sich die öffentliche Diskussion vor allem auf den Bereich der GKV konzentriere, seien die Unternehmen der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung genauso davon betroffen.
Die Angabe der Pharmazentralnummer auch in Rezepten von Privatpatienten würde ebenfalls zu erheblichen Verbesserungen führen. Bei der Allianz Kran­ken­ver­siche­rung betragen die Aufwendungen für die Arzneimittel elf Prozent. Eine Freigabe des Arzneimittelhandels bedeute nicht das Aus für die Apotheken, denn kompetente Betreuung sei nicht ersetzbar, sondern lediglich mehr Preiswettbewerb.
Die Allianz Kran­ken­ver­siche­rung schlägt vor, in Zusammenarbeit mit Ärzten und Apotheken einen ständig zu aktualisierenden Katalog mit zulässigen Lieferanten zu erstellen, um einen Marktplatz für zertifizierte Lieferanten zu schaffen und nur Medikamente zu erstatten, die aus gesicherten Bezugsquellen stammen. rco
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