ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2003Post Scriptum: Null vom Hundert

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Post Scriptum: Null vom Hundert

Dtsch Arztebl 2003; 100(14): [80]

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Zu Artikel (Gesetz zur Begrenzung der Ausgaben der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung für das Jahr 2003): Abweichend von § 71 Abs. 3 SGB V soll . . . für die Anwendung der BAT-Berichtigungsrate nach § 6 der Bundespflegesatzverordnung eine Veränderungsrate in Höhe von null Prozent (Null vom Hundert) gelten. Dieses soll nicht für Krankenhäuser gelten, die nach § 17 b Abs. 4 Satz 7 des KHG das Verlangen mitgeteilt haben, das pauschalierte DRG-Entgeltsystem im Jahr 2003 durchzuführen.“
Aus § 6 der „Verordnung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser“:
„Danach sind je Fallpauschale folgende Werte zu berechnen:
1. der entlogarithmierte Wert aus der Summe des arrythmetischen Verweildauer-Mittelwerts nach Satz 1 und der zweifachen Standardabweichung nach Satz 1 sowie
2. die Summe aus dem entlogarythmierten des arrythmetischen Verweildauer-Mittelwerts nach Satz 1und einer festen Anzahl von Belegungstagen nach Abs. 2 (Maximalabstand).“

„Es bleibt zu hoffen, dass das Ganze im Krankenhausbereich nicht zur Verwirklichung des Sahara-Prinzips führt, das da lautet: ,Mache den Staat für die Bewirtschaftung der Sahara verantwortlich, und spätestens in fünf Jahren geht dort der Sand aus.‘“
Klaus Hekking, Vorsitzender des Aufsichtsrates der SRH-Kliniken AG, Heidelberg, vor dem 1. SRG-Kongress „Krankenhaus aktuell“ am 5. Februar in Karlsruhe
„Das Schlimmste in der Politik ist die Kontinuität des Irrtums.“
Horst Seehofer, sozial- und gesundheitspolitischer Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
„Je mehr Urteile gefällt werden, desto unsicherer ist die Rechtslage.“
Rechtsanwalt Jörg Robbers, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V., Düsseldorf/Berlin
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