ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2003Hilfe für Afghanistan: Armut weiter bekämpfen

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Hilfe für Afghanistan: Armut weiter bekämpfen

Dtsch Arztebl 2003; 100(14): A-876 / B-740 / C-692

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Das zerstörte Gebäude in Kabul dient Flüchtlingen als Unterkunft. Foto: dpa
Das zerstörte Gebäude in Kabul dient Flüchtlingen als Unterkunft. Foto: dpa
EU-Aufbaugelder fließen auch in den nächsten zwei Jahren nach Afghanistan.
Die Europäische Union setzt ihre Unterstützung des Friedensprozesses in Afghanistan trotz vieler Risiken fort. 320 Millionen Euro – rund fün Prozent aller EU-Aufbaugelder – werden in den kommenden zwei Jahren für Hilfsaktionen zur Verfügung stehen. Auch wenn die Weltöffentlichkeit sich momentan anderen Konflikten zuwende, bleibe ein umfassendes Engagement der Europäischen Union in Afghanistan wichtig, so der Kommissar für Auswärtige Beziehungen, Christopher Patten.
Die EU hält eine kontinuierliche Unterstützung des Landes vor allem wegen der Schwäche der zentralen Regierungsgewalt und Millionen zurückkehrender Flüchtlinge für unumgänglich. Die Konsolidierung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus sei vorrangiges Ziel, um zur Stabilität des Landes zurückzukehren. Das Aufbaugeld wird, wie bisher, vor allem für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Medikamenten und Nahrungsmitteln sowie für sanitäre Projekte ausgegeben.
Informationen: http://euro pa.eu.int/comm/echo/en/whatsnew/afg.htm.
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