ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2003Behinderte: Jeder Zwölfte betroffen

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Behinderte: Jeder Zwölfte betroffen

Dtsch Arztebl 2003; 100(14): A-877 / B-741 / C-693

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LNSLNS Ergebnisse der Bundesstatistik
Ende 2001 lebten in Deutschland rund 6,7 Millionen Menschen mit einem gravierenden Handicap. Dies waren rund 80 000 oder 1,2 Prozent mehr als Ende 1999. Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von 50 Prozent und mehr zuerkannt haben. 53 Prozent der Betroffenen waren Männer, 52 Prozent 65 Jahre und älter. Nur 2,5 Prozent waren Kinder unter 18 Jahren. In 85 Prozent der Fälle wurde die Behinderung durch eine Krankheit verursacht, 4,7 Prozent waren angeboren, 2,5 Prozent auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Fast jeder dritte Schwerbehinderte leidet unter Funktionsbeeinträchtigungen der inneren Organe. Bei 15 Prozent sind Arme und Beine betroffen, bei weiteren 15 Prozent die Wirbelsäule und der Rumpf. Acht Prozent der Betroffenen sind geistig oder seelisch behindert, bei acht Prozent liegen Störungen der Hirnfunktion vor. Jeder Zwanzigste war blind oder sehbehindert. Dies weist die jüngste Statistik des Statistischen Bundesamtes aus.
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