ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2003Arbeitsunfälle: Erstmals unter Millionengrenze

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Arbeitsunfälle: Erstmals unter Millionengrenze

Dtsch Arztebl 2003; 100(14): A-878

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985 000 Arbeitsunfälle verzeichneten die Berufsgenossenschaften 2002. Foto: dpa
985 000 Arbeitsunfälle verzeichneten die Berufsgenossenschaften 2002. Foto: dpa
Auch weniger Berufskrankheiten gemeldet

Knapp 985 000 Arbeitsunfälle verzeichneten die Berufsgenossenschaften 2002, sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der schweren Unfälle mit dauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen sank um 3,6 Prozent auf 20 600. Während der Arbeitszeit verunglückten 774 Personen tödlich – knapp fünf Prozent weniger als 2001. Stärker fiel der Rückgang bei den tödlichen Wegeunfällen aus: Mit 576 kamen rund 14 Prozent weniger Personen ums Leben als im Vorjahr.
Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ist 2002 um fünf Prozent auf gut 63 000 gesunken. Mit plus zwölf Prozent auf 2 005 ist die Zahl der Todesfälle infolge einer Berufskrankheit gestiegen. Ursache dafür ist die weitere Zunahme der durch Asbest verursachten Todesfälle. Etwa 100 der 2002 registrierten Todesfälle entfielen auf die „Chronische obstruktive Bronchitis/Emphysem“. Wegen einer Entscheidung des Bundessozialgerichts wurden diese Fälle im vergangenen Jahr nachträglich anerkannt und entschädigt.
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