ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2003Berufsverläufe: Wertvoller Artikel
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LNSLNS Danke für den wertvollen Artikel! Erstaunlich ist doch, dass auch in Zeiten des Ärztemangels häufig lieber auf weibliche Arbeitskräfte verzichtet wird, als die Arbeitsbedingungen anzupassen. (Zitat aus einem Bewerbungsgespräch: Bewerberin: „Wann ist denn normalerweise täglich Dienstschluss?“ Chefarzt: „Wir wollen nicht, dass unsere Mitarbeiter auf die Uhr sehen.“ – Soll ich denn meine Tochter in den Kamin hängen? – )
Doch wen wundert’s bei männlichen Chefärzten und Verwaltungschefs, denen ihre Frauen „den Rücken freihalten“ und die (Zitat) „die Lebensbereiche Beruf und Familie besonders gut getrennt voneinander halten können“. Wie sieht denn der Lebensbereich Familie bei jemandem aus, der 60 Stunden pro Woche arbeitet? – Sehr mager! Die hoch gestellten Männer sähen ohne ihre Frauen ganz schön alt aus.
Fazit: Familienfreundliche Arbeitszeiten für alle! Männer ran an die Fläschchen!
Elisabeth Kürzinger,
Krugstraße 8, 82284 Grafrath
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