ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2003Informationstechnik: Anbieter in den Startlöchern

AKTUELL

Informationstechnik: Anbieter in den Startlöchern

Dtsch Arztebl 2003; 100(15): A-953 / B-801 / C-749

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Elektronische Gesundheitskarte: Ministerin Schmidt bei der Vorstellung eines Modellversuchs in Düren Foto: dpa
Elektronische Gesundheitskarte: Ministerin Schmidt bei der Vorstellung eines Modellversuchs in Düren Foto: dpa
T-Branche bereitet sich auf Gesundheitskarte vor.
Die mittelständischen Softwarehersteller haben angekündigt, ihre Zusammenarbeit mit der Politik und der Selbstverwaltung zu intensivieren. „Wir bieten der Politik das Know-how unserer Experten, um Entscheidungen zu erleichtern“, sagte der Vorsitzende des Spitzenverbandes Informationstechnologie im Gesundheitswesen, Michael Schmitz, bei der Eröffnung der Repräsentanz seines Verbandes in Berlin.
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt plant im Rahmen der Gesundheitsreform, eine elektronische Gesundheitskarte einzuführen, die die Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen verbessern soll. Allerdings sei die moderne Informationstechnologie in weiten Bereichen des Gesundheitswesens bisher nicht umgesetzt, räumte der Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Dr. Klaus Theo Schröder, ein. Dabei sei die elektronische Kommunikation Voraussetzung für mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Schmitz sicherte der Politik zu, „objektiv zu beraten, was technologisch umsetzbar ist“. Außerdem stehe man in Zeiten des strukturellen Wandels im engen Dialog mit der Selbstverwaltung. Man könne sofort damit beginnen, den Verwaltungsaufwand einzuschränken, den Missbrauch von Kran­ken­ver­siche­rungskarten zu minimieren und die Qualität der Behandlung zu erhöhen, sagte Schmitz.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema