ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2003Primärprävention kardialer Erkrankungen: Stellenwert der körperlichen Aktivität

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Primärprävention kardialer Erkrankungen: Stellenwert der körperlichen Aktivität

Dtsch Arztebl 2003; 100(15): A-987 / B-828 / C-773

Löllgen, Herbert

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LNSLNS Zusammenfassung
Körperliche Inaktivität gilt als gesicherter und wichtiger Risikofaktor für das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen und einer vorzeitigen Mortalität. Es werden Ergebnisse von mehr als 50 Studien vorgelegt, die übereinstimmend mit hoher Signifikanz zeigen, dass durch regelmäßige körperliche Aktivität die Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität gesenkt werden können. Auch das Auftreten einer kardiovaskulären Erkrankung wird durch körperliche Aktivität vermindert. Es besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je intensiver die körperliche Aktivität ist, desto deutlicher sinken die Risiken. Demgegenüber sind Nachteile und kardiovaskuläre Komplikationen bei körperlicher Aktivität zu vernachlässigen, wenn Vorsorgeuntersuchungen erfolgen und ein sinnvolles Aufbautraining eingehalten wird. Körperliche Aktivität muss stärker als bisher wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensführung werden.

Schlüsselwörter: körperliche Aktivität, Prävention, Sportmedizin, koronare Herzkrankheit, Herz-Kreislauf-Training

Summary
Primary Prevention of Cardiovascular
Diseases
It is generally accepted that physical inactivity is one of the major cardiovascular risk factors. This holds true for all-cause mortality, cardiovascular mortality and incidence of coronary artery disease and related cardiovascular disorders. This review presents results of more than 50 studies on primary prevention by physical activity. The analysis clearly demonstrates that regular physical activity significantly decreases all-cause and cardiovascular mortality as well as the incidence of coronary artery disease. Recent results show a dose-response relationship for intensity and quantity of physical activity to reduced
mortality. Risk and side effects of physical activity can be neglected. Regular medical evaluation and exercise prescription by physicians with sports medicine expertise are strongly recommended. Physical activity should be implemented as an essential part into lifestyle of all persons at any age and even in patients.

Key words: physical activity, primary prevention, sports medicine, coronary heart disease, cardiovascular training


Seit über zehn Jahren gilt körperliche Inaktivität als gesicherter Risikofaktor. Dies ergeben Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften (Fédération International de Médicine Sportive [FIMS] und Royal College of Physician, 1991, American Heart Association, 1992, und eine gemeinsame Erklärung von FIMS und WHO 1994, Declaration of Cologne). Seit 1998 wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie regelmäßige körperliche Aktivität als Präventionsmaßnahme empfohlen (33, 34). Im Hinblick auf das Gesundheitswesen werden, nach Berechnungen in den USA, die höchsten Kosten von Fettstoffwechselstörungen verursacht, an zweiter Stelle liegt bereits der Bewegungsmangel (25). Die Kosten entstehen durch Kranken­haus­auf­enthalt, Kosten für Arzt und Pflege, Medikamente und Produktivitätseinbußen (25). Ähnliche Ergebnisse dürften für Deutschland zutreffen. 30 Prozent aller Deutschen sind körperlich kaum aktiv, 45 Prozent treiben keinerlei Sport, und nur 13 Prozent bewegen sich so viel, dass ein präventiver Effekt erreicht wird (64).
In dieser Übersicht wird über zwei ältere Metaanalysen sowie über alle verfügbaren Studien ab 1990 berichtet, die mit der Frage einer Primärprä-
vention durch körperliche Aktivität durchgeführt wurden. Primärprävention umfasst in diesem Zusammenhang alle Maßnahmen, die das Entstehen einer Erkrankung verhindern. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten durch körperliche Aktivität und Bewegung.
Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Aktivität, die eine Steigerung des Energieumsatzes zur Folge hat. Körperliche Aktivität wird dann zu Übung und Training, wenn sie geplant, strukturiert, wiederholt und zielgerichtet ist (34).
Unter mäßig intensiver körperlicher Aktivität (Moderate Intensity) versteht man eine Belastung von etwa 3 bis 6 metabolischen Äquivalenten (MET) oder einem Umsatz von 15 bis 29 KJ/min. Dies entspricht in etwa einer Ergometerbelastung von 75 bis 100 Watt. Intensive körperliche Belastung (Vigorous Intensity) ist eine Belastung mit einem Leistungsempfinden von 15 oder mehr, einem metabolischen Äquivalent von mehr als 6 MET beziehungsweise einem Umsatz von mehr als 29 KJ/min. Eine körperliche Aktivität ist dann regelmäßig, wenn sie an den meisten Tagen einer Woche durchgeführt wird: fünf Tage bei Aktivitäten von moderater oder mäßiger Intensität und drei oder mehr Tage mit intensiver Belastung (17, 34, 55, 78).
Methodik
Im Rahmen einer Literatursuche wurde in den Datenbanken Medline und Embase nach Studien gesucht, die prospektiv und kontrolliert die Beziehung von körperlicher Aktivität zur Primärprävention analysiert haben. Stichworte waren: körperliche Aktivität, Primärprävention, Morbidität, Mortalität, kardiovaskuläre Mortalität sowie Fitness. Es lagen ausschließlich englischsprachige Studien vor. Da bis 1990 bereits zwei Metaanalysen zum Thema vorlagen, wurde die Recherche nur für den Zeitraum 1990 bis 2001 durchgeführt. Weitere Metaanalysen wurden in der Zwischenzeit nicht vorgelegt.
Von 1990 bis 2001 wurden 30 Längsschnittstudien in der Literatursuche gefunden und ausgewertet. Es handelt sich um Studien (Kohortenstudien), bei denen die körperliche Aktivität überwiegend durch einen Fragebogen erfasst wurde. Als Endpunkte wurde in allen Studien die Gesamtmortalität, in einigen Studien auch die kardiovaskuläre Mortalität ermittelt, in weiteren Studien auch das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit (neue Angina pectoris, Herzinfarkt) erfasst (69, 20, 21, 28, 30, 37, 39, 40, 9395). Die Mehrzahl der Studien wurde in den Vereinigten Staaten durchgeführt, daneben zahlreiche in Skandinavien, Großbritannien und Australien (3).
In dieser Auswertung wurden die Autoren mit Zeitschriftenangaben, Studienpopulation (Anzahl der Probanden), Geschlecht, Alter, Dauer der Nachbeobachtung (in Jahren) und Art der Dokumentation der körperlichen Aktivität erfasst. In der Mehrzahl der Studien wurde hierfür ein standardisierte Fragebogen benutzt, in einigen Studien wurde die maximale Leistung im Ergometertest als Kriterium herangezogen. Schließlich wurde die Risikoreduktion (mit 95-Prozent-Konfidenzintervall) festgehalten.
Die körperliche Belastung im Beruf weist heute keinen Trainingseffekt mehr auf, da in allen Berufen, seien es Bergbau, Stahlindustrie oder Gleisbau, die Arbeiten mit Maschinen ohne stärkere körperliche Belastungen einhergehen (34). Berufliche Belastungen setzen daher keine Trainingsreize. Für die Bewertung der körperlichen Aktivität spielt überwiegend die Aktivität in der Freizeit eine Rolle. Alle neueren Studien zur Prävention durch Bewegung und körperliche Aktivität erfassen daher die Aktivitäten in der Freizeit zur weiteren Analyse. Der Vergleich mit früheren Studien (4, 74) berücksichtigt somit nur die Auswertungen des Freizeitverhaltens.
Studienergebnisse bis 1990
Zwei Metaanalysen erfassten 43 beziehungsweise 27 Kohortenstudien (4, 74). Körperliche Inaktivität steigert das Risiko einer koronaren Herzkrankheit (Infarkt und plötzlicher Herztod) um den Faktor 1,6 – 1,9 (relatives Risiko [RR], Konfidenzintervall [KI] 1,5 – 2,4) (Tabelle). Körperlich Inaktive haben eine bis zu 90 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken. Naturgemäß hängt die Stärke der Beziehung von der Prävalenz der koronaren Herzkrankheit in der untersuchten Population ab. In einer weiteren Analyse war das relative Risiko der körperlichen Inaktivität als Risikofaktor dem der Hypercholesterinämie und dem Rauchen vergleichbar ( 4).
Die wichtigsten Auszüge aus den beiden Metaanalysen (4, 74) sind in der Tabelle dargestellt. Die körperliche Aktivität wurde nach ihrem Ausmaß und der Belastung in der Freizeit erfasst. Auch die Studie von Berlin et al. (4) zeigt, dass das relative Risiko bei körperlich Inaktiven um den Faktor 1,6 – 1,9 (KI: 1,6 – 2,2) je nach Endpunkt ansteigt. Seit 1990 wurden keine neuen Metaanalysen vorgelegt. Die differenzierte Darstellung früherer Studien ergibt, dass für einige der Fragestellungen nur wenige Studien berücksichtigt werden konnte, auch war die Qualität der Studien nicht immer ausreichend (67).
Untersuchungen nach 1990
Durch regelmäßige körperliche Aktivität wird eine Senkung der Gesamtsterblichkeit sowie der kardiovaskulären Mortalität im Mittel um 35 Prozent beschrieben, dies entspricht einem relativen Risiko (RR) von 0,65 (KI: 0,4 – 1,1) (Grafik 1). Die Ergebnisse der Untersucher aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen ethnischen Gruppen stimmen weitgehend überein. Diese Ergebnisse beruhen auf der Befragung der Personen mit einem standardisierten Fragebogen, mit dem die regelmäßige körperliche Aktivität erfasst wurde.
Von anderen Untersuchern wurde das Auftreten der koronaren Herzkrankheit in Abhängigkeit von der körperlichen Aktivität erfasst. Es ergab sich ein relatives Risiko von 0,61 (KI: 0,4 – 0,76) oder eine Verminderung des Risikos um 39 Prozent. Die Variation war relativ groß, da in diesen Studien sowohl Sport mit hoher Aktivität erfasst wurde als auch mit geringer Aktivität (zum Beispiel Walking). Die detaillierte Analyse der einzelnen Studien zeigt, dass das relative Risiko umso geringer ist, je stärker die aktuelle Fitness ist, erfasst mit der ergometrische Belastbarkeit (8, 9, 4143, 4652, 67, 70, 72, 83) (Grafiken 3 und 4). Eine aktuelle Studie aus Irland und Frankreich bestätigt die aufgeführten Ergebnisse (92).
Bestimmt man den „Risikoindex“, also die prozentuale Änderung der Mortalitätsrate körperlich aktiver im Vergleich zu körperlich inaktiven Menschen, die mit 100 Prozent bezeichnet wird, so nimmt dieser mit dem Ausmaß der körperlichen Aktivität signifikant ab (78).
Bei Längsschnittuntersuchungen treten nicht selten in den ersten Studienjahren Todesfälle durch nichtkardiovaskuläre Ursachen ein (zum Beispiel Tumor, Unfall). Ferner könnten Probanden, die in die Studie eingeschlossen werden, bereits an einer koronaren oder sonstigen kardiovaskulären Krankheit leiden. Weitere Analysen einiger Studien berücksichtigten daher nur die Daten nach den ersten fünf Jahren. Die Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und Mortalität und Morbidität bleibt auch dann bestehen, wenn man nur die Daten nach den ersten fünf Jahren nach Einschluss in die Studie berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die Risikoabnahme in den Studien signifikant erhalten bleibt. Sie wird nicht durch Todesursachen anderer Ätiologie in den ersten Beobachtungsjahren verfälscht (21, 27, 38, 50, 80).
Die Senkung der kardiovaskulären Mortalität – sie wurde nur in einigen Studien erfasst – liegt in einem ähnlichen Bereich wie die der Gesamtmortalität. Der Mittelwert aus 15 Studien ergibt eine Risikominderung um 36 Prozent (RR: 0,64).
Zur Frage der genetischen Komponenten liegt eine Studie an finnischen Zwillingen mit einer Beobachtungszeit von 17 Jahren vor. Eine Senkung der Mortalität um 24 Prozent war nur bei den Zwillingen zu beobachten, die regelmäßig körperlich aktiv waren (38). Selbst bei den Zwillingspartnern, die sich nur gelegentlich körperlich betätigten, sank das relative Risiko um 20 Prozent (38). Daraus ist abzuleiten, dass trotz einer genetischen Komponente der Langlebigkeit, regelmäßige körperliche Aktivität eine Risikoreduktion bewirkt, vergleichbar mit der anderer Studien.
Körperliche Leistungfähigkeit und Risikoreduzierung
13 Untersuchungen haben die körperliche Leistungsfähigkeit im Belastungstest bestimmt und dies zum Ausgangspunkt einer Längsschnittstudie mit „harten“ Endpunkten gemacht (Kohortenstudie) (79, 41, 52, 69, 77, 80). Die Leistungsfähigkeit wurde mehrheitlich in Quartile eingeteilt (teilweise auch in Tertilen oder Quintilen), das heißt die Gesamtergebnisse wurden in vier (drei, fünf) vergleichbare Gruppen eingeteilt. Übereinstimmend zeigte sich, dass die zukünftige Mortalität einen signifikanten Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit beim ersten Untersuchungszeitpunkt aufweist.
Je besser die Leistungsfähigkeit war, umso geringer die spätere kardiovaskuläre und Gesamtmortalität (8, 9, 70) (Grafiken 3 und 4). Dieser Zusammenhang wurde auch nach Ausschalten solcher Faktoren berechnet, die die untersuchte Beziehung beeinflussen könnten (so genannte Confounding Variables). Hierzu gehören neben dem Alter und anthropometrischen Daten die Risikofaktoren. Auch bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit lässt sich ein solcher Zusammenhang nachweisen (70) (Grafik 4). Einige Autoren haben diesen Zusammenhang durch Zwischenuntersuchungen im Beobachtungszeitraum überprüft (8, 9, 70). Ergometrische Verlaufsuntersuchungen bestätigten die Beziehung zwischen Leistungsfähigkeit und späterer Mortalität (9, 80). Diese Studien erfolgten an Kollektiven mit bis zu zehntausend Probanden (79, 41, 52, 69, 77, 80).
Dosis-Wirkungs-Beziehung
Der in Fragebögen erfasste Umfang der regelmäßigen körperlichen Aktivität korreliert mit der Senkung der Sterblichkeit und dem Auftreten anderer Endpunkte (Infarkt, Schlaganfall) (7, 8486, 9397). Es besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung im mittleren Intensitätsbereich (79, 41, 52, 69, 77, 80). Mit höherer Intensität der körperlichen Aktivität wird die Beziehung nichtlinear.
Einige neuere Studien haben zudem gezeigt, dass auch die tägliche Gesamtaktivität oder die kumulierte körperliche Aktivität zu einer Risikosenkung beitragen. Mehrere kleinere Trainingseinheiten wie auch zahlreiche Phasen von körperlichen Belastungen im Tagesablauf summieren sich zu einem erhöhten Energieumsatz, der das kardiovaskuläre Risiko senkt. Diese Beobachtung betrifft auch ältere Menschen. Zwar ist ein regelmäßiges länger dauerndes Training effektiver, doch können Personen mit erhöhtem täglichen Energieumsatz (mehr körperliche Aktivität) von den körperlich Inaktiven signifikant abgegrenzt werden. Bei diesen kann eine Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und die Mortalität nachgewiesen werden (61). Schon der regelmäßige Spaziergang (rasches Gehen, Walking) kann eine präventive Wirkung entfalten (28).
Diskussion
Die vorgelegten Befunde lassen eindeutig und übereinstimmend erkennen, dass regelmäßige körperliche Aktivität die Mortalität senkt und das kardiovaskuläre Risiko mindert. Die vorgelegten aktuellen Studien erfüllen den Evidenzgrad 2a oder 2b nach den üblichen Evidenzstufen (79). Randomisierte kontrollierte Studien mit einem Evidenzgrad von 1 zur Auswirkung körperlicher Aktivität sind naturgemäß nicht möglich, vergleichbar mit Studien zu Auswirkungen des Tabakrauchens. Immer wird es Aus- und Einsteiger geben, Personen also aus den Kontrollgruppen, die körperlich aktiv werden und solche, die körperlich nicht mehr aktiv bleiben (85, 86). Ein Evidenzgrad 1 kann für diese Fragestellung somit nicht erreicht werden.
Neuere Analysen haben aber den Wert auch solcher Längsschnittstudien (Beobachtungsstudien) im Vergleich zu randomisierten kontrollierten Studien hervorgehoben (13). Die Autoren kamen sogar zu dem Schluss, dass gut geplante Beobachtungsstudien (Kohortenstudien oder Fall-Kontroll-Studien) im Vergleich zu randomisierten kontrollierten Studien keine Fehleinschätzung der Interventionsgruppe (körperliche Aktive) gegenüber der Kontrollgruppe (körperlich Inaktive) ergeben (13)
Weitere Störgrößen (Confounders) solcher Studien sind die nicht immer vollständige Zahl der Nachbeobachtungen. Dies wird aufgehoben durch die große Zahl der Probanden. Weitere Einwände betreffen die Zusammensetzung der Populationen und der Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen. Die große Zahl der Probanden in diesen Studien ermöglicht aber eine ausreichende Repräsentanz. Insgesamt wurden die 30 Studien an mehr als 400 000 Personen mit einer Beobachtungszeit von bis zu 25 Jahren durchgeführt. Dies ermöglicht eine ausreichende statistische Relevanz der Befunde. Darüber hinaus zeigen die Daten, dass die Ergebnisse konsistent sind: Ein entsprechender Zusammenhang besteht für unterschiedliche Populationen, Altersgruppen und ethnische Gruppierungen. Es bestehen ferner gleiche Ergebnisse für beide Geschlechter. Die Stärke der Assoziation ist ebenfalls für die Mehrzahl der Studien gegeben. Die Plausibilität ist durch umfangreiche Studien in den letzten Jahrzehnten geliefert worden (10, 11, 24, 34, 85). Körperliche Aktivität führt zu vielfältigen metabolischen, muskulären und kardiovaskulären Anpassungserscheinungen.
So ergab beispielsweise eine aktuelle Längsschnittstudie an mehr als
4 000 Personen, dass regelmäßige körperliche Aktivität Parameter der Blutgerinnung (wie Fibrinogen, Blutviskosität) günstig beeinflusst. Gleichzeitig nehmen die weißen Blutkörperchen und die Konzentration des C-reaktiven Proteins ab. Dies deutet auf einen entzündungshemmenden Effekt von körperlicher Aktivität hin (97). Ein Befund, der im Hinblick auf den aktiven koronarsklerotischen Plaque von großer Bedeutung ist.
Weitere Aspekte der Kausalitätskriterien werden für die vorliegende Fragestellung erfüllt. In allen Studien wurden die Einflüsse anderer Risikofaktoren (Störgrößen) durch statistische Verfahren berücksichtigt. Die Ergebnisse weisen alle in die gleiche Richtung, ferner besteht eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung.
Häufig wird der Einwand vorgebracht, die unterschiedliche Mortalität bei körperlich Aktiven und Inaktiven werde durch genetische Faktoren hervorgerufen. Analysen der Arbeitsgruppe um Bouchard (10, 11) zeigen zwar, dass der Faktor der Vererbung für verschiedene Variable unterschiedlich ist. Für die maximale Leistungsfähigkeit wird der Anteil der Vererbung auf 20 und 40 Prozent geschätzt. Dies entspricht der Bedeutung, die einer genetischen Disposition bei der Entstehung von Arteriosklerose und koronarer Herzkrankheit beigemessen wird (23). Neuere Studien mit Genanalysen weisen auf einen solchen zusätzlichen genetischen Effekt hin (82). Auch die Senkung erhöhter Blutfettwerte durch regelmäßiges Training ist genetisch mitbestimmt (75).
Nachteilige Wirkungen durch Verletzungen oder kardiovaskuläre Komplikationen müssen bei der Bewertung und Interpretation der Daten berücksichtigt werden. Für die Mortalität wird von einigen Autoren eine so genannte U-Kurve beschrieben (74, 75). Bei regelmäßiger moderater bis stärkerer körperlicher Aktivität sinkt das kardiovaskuläre Risiko, bei sehr intensiver körperlicher Aktivität kann sich das Risiko durch kardiale Zwischenfälle erhöhen (1, 13, 15, 53, 98). Die Ergebnisse aus zwei hier analysierten Studien ergeben, dass das Risiko eines plötzlichen Herztodes durch regelmäßige körperliche Aktivität als Nettoeffekt deutlich gesenkt wird (1, 81).
Nach der aktuellen Datenlage betrifft das Risiko eines kardiovaskulären Ereignisses bei körperlicher Aktivität vor allem Personen, die nach längerer Pause wieder mit dem Sport beginnen und die ihre Aktivität relativ rasch steigern. Daneben führt bei untrainierten Personen plötzliche körperliche Aktivität vermehrt zu kardialen Ereignissen (Angina pectoris, Infarkt, plötzlicher Tod). Vor allem sporadische körperliche Aktivität stellt eine größere Gefährdung dar als regelmäßige Übung und Training (24).
Weitere Risiken beim Sport sind Verletzungen des Gelenk- und Muskelapparates. Intensität und Art des Sports beziehungsweise der körperlichen Aktivität bestimmen Häufigkeit und Schwere dieser Verletzungen. Das Risiko einer Verletzung nimmt im Alter sowie mit höherem Trainingsumfang zu (35).
Methodische Einwände
Die in den meisten Studien eingesetzten Fragebögen zur Erfassung und Überwachung der körperlichen Aktivität sind Gegenstand von Kritik. An regelmäßiges Joggen wird man sich eher erinnern als an strammes Spazierengehen (Walking). Umgekehrt stellt das erfragte so genannte Brisk Walking, also schnelles Gehen, bei Jüngeren keine so große Belastung dar, bei älteren Personen hingegen eine sehr intensive Anstrengung. Schließlich hängt die Beantwortung des Fragebogens von den intellektuellen Fähigkeiten der befragten Person ab und von der Einschätzung des Energieumsatzes bei der Freizeitbelastung (zum Beispiel Schnelligkeit beim Treppensteigen). Für die Qualität des Fragebogens spricht aber, dass eine relativ gute Korrelation (r = 0,52) zur maximalen Sauerstoffaufnahme besteht (72, 85, 86).
Schlussfolgerungen
Frühere Metaanalysen und neuere Studien zeigen eindeutig , dass regelmäßige körperliche Aktivität die kardiovaskulären Risiken senkt: Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität nehmen ab, die Häufigkeit kardiovaskulärer Erkrankungen geht zurück. Dies betrifft den Herzinfarkt und die koronare Herzkrankheit. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass bei mittlerer Aktivität, also bis zu 12 540 KJ/Woche, auch das relative Risiko für einen Schlaganfall gemindert wird. Eine signifikante Abnahme des arteriellen Blutdruckes bei Hochdruckkranken durch körperliche Aktivität gilt ebenfalls als gesichert (16).
Nach amerikanischen Statistiken müssen 30 Prozent der Bevölkerung als körperlich inaktiv und 60 Prozent als nur gelegentlich körperlich aktiv angesehen werden. In Deutschland sind 45 Prozent der Bevölkerung nicht körperlich aktiv, 30 Prozent nur gelegentlich (64). Es besteht somit ein großes Potenzial an Präventionsmöglichkeit durch körperliche Aktivität und regelmäßige Bewegung. Dieses Potenzial liegt im Bereich der Wirkung kostspieliger Medikamente oder sogar darüber. Regelmäßige körperliche Aktivität ist eindeutig kostengünstig. Dies wurde aber bisher von den Gesundheitspolitikern nicht erkannt.
Bedeutsam ist aus den neueren Untersuchungen (4650, 81), dass auch kleinere Trainings- oder Bewegungseinheiten einen präventiven Effekt haben. Mehrfaches längeres Treppensteigen, oder schnelles Gehen, aber auch längere intensive Gartenarbeit haben eine präventive Wirkung, die Einzelepisoden summieren sich zu einem positiven Gesamteffekt (49). Diese Aktivitäten als Lebensstiländerungen müssen aus präventivmedizinischer Sicht Gesunden und Patienten nahegebracht und empfohlen werden.
An zweiter Stelle steht die Beratung zu intensiverer körperlicher Bewegung. Beratung und Hilfen zum Trainingsbeginn sind erforderlich (beispielsweise die Broschüre „Anfangen ja, aber wie?“ abrufbar unter www.dgsp.de).
Eine optimale präventive Wirkung wird aber nur durch regelmäßige körperliche Aktivität erzielt. Optimal sind Einheiten von 30 Minuten oder mehr täglich. Bei einer Häufigkeit von 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Woche sollte der zeitliche Umfang bei 45 Minuten liegen mit einer Intensivität von 50 bis 70 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit (17, 33, 76, 78). Im Vordergrund steht eine Verbesserung der Ausdauerleistung. Übungen zur Verbesserung von Flexibilität und Kraft sollten in einem Umfang von 15 Prozent dazugehören (26).
Hier kommt den Ärzten und Sportärzten eine große, bisher unzureichend genutzte Aufgabe zu, wie auch den Sportanbietern und Sportvereinen.
Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (siehe unter www.dgsp.de) sind Bestandteil und Voraussetzung einer Trainingsberatung. Empfehlungen zur körperlichen Aktivität müssen individuell „verordnet“ werden. Dies setzt kompetente Ärzte mit sehr gutem sportmedizinischen Wissen voraus, vor allem eingehende Kenntnisse über Art, Umfang, Intensität und Dauer von Trainings- und Übungsempfehlungen (17, 5356). Latente oder manifeste Krankheiten sind zu beachten.
Primäres Ziel der vermehrten körperlichen Aktivität ist die Verbesserung der Lebensqualität: Der körperlich aktive Mensch fühlt sich besser, ist leistungsfähiger und kann, vor allem im Alter, länger selbstbestimmt leben. Darüber hinaus führt regelmäßige körperliche Aktivität zu einer Lebensverlängerung.

Manuskript eingereicht: 11. 6. 2002, revidierte Fassung angenommen: 15. 1. 2003

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2003; 100: A 987–996 [Heft 15]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit1503 abrufbar ist.

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Herbert Löllgen
Medizinische Klinik, Sana-Klinikum
Remscheid GmbH
Burgerstraße 211, 42859 Remscheid
E-Mail: herbert.loellgen@gmx.de
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