ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2003Schmerztherapie: Alter Wein in neuen Schläuchen

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Schmerztherapie: Alter Wein in neuen Schläuchen

Dtsch Arztebl 2003; 100(16): A-1051 / B-886 / C-830

Lucius, Harald

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LNSLNS Auch auf dem diesjährigen Schmerztag und seinen vorbereitenden Veranstaltungen wie in Wiesbaden nichts Neues in Sachen Schmerztherapie – die Überschrift „Umdenken“ kann wirklich nur noch den Unaufmerksamsten überraschen – die Zeit verpennt! Aber es macht ja doch Sinn, immer wieder zu versuchen, ein Uraltprodukt wie Flupirtin ins rechte Licht zu rücken, um ihm vielleicht doch noch etwas Überraschendes zu entlocken. Dass es immer noch keine brauchbare kontrollierte Langzeitstudie gibt, die den immer wieder behaupteten Effekt belegt, überrascht wohl auch wiederum nur den Nicht-Eingeweihten. Den Netto-Gain kann man getrost vergessen, er verhilft keinem chronischen Schmerzpatienten, am allerwenigsten den Fibromyalgie-Opfern zum Sprung über den Barren, die aber sind die neue „Testgruppe“. Wohlan denn, auf sie mit dem Stoff!
Dr. med. Harald Lucius, Schmerzambulanz der Fachklinik Schleswig, Am Damm 1,
24837 Schleswig
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