ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2003Obstruktives Schlafapnoesyndrom im Kindesalter: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Obstruktives Schlafapnoesyndrom im Kindesalter: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2003; 100(16): A-1076 / B-905 / C-849

Wiater, Alfred

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LNSLNS Die Ausführungen von Herrn Federspil entsprechen im Wesentlichen den Intentionen der Verfasser. Die auch von Herrn Rethemeier zur Diskussion gestellte Lasertonsillotomie wurde nicht in den Artikel einbezogen, da sie bislang noch nicht weitreichend verbreitet ist. In den diesbezüglichen Publikationen wird sie als schonendes und komplikationsarmes Verfahren dargestellt. Sie ist nur geeignet bei alleiniger Tonsillenhyperplasie ohne chronische Tonsillitis/rezidivierende Tonsillitiden bei Kindern unter sechs Jahren. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Lasertonsillotomie wäre eine eingehende Diskussion über das Verfahren unter den HNO-Fachkollegen mit der Frage der weiteren Etablierung der Methode anzuregen. Bei der einseitigen Tonsillektomie sind als Nachteile das Blutungsrisiko und eine mögliche Tubenbelüftungsstörung auf der nicht operierten Seite zu nennen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand ist sicher die Lasertonsillotomie der einseitigen Tonsillektomie vorzuziehen.

Literatur
1. Helling K, Abrams J, Bertram WK, et al.: Die Lasertonsillotomie bei der Tonsillenhyperplasie des Kleinkindes. HNO 2002; 50: 470–478.
2. Hultcrantz E, Linder A, Markström A: Tonsillectomy or tonsillotomy? – A randomised study comparing postoperative pain and long-term effects. Int J ped Otorhinolaryng 1999; 51: 171–176.

Dr. med. Alfred Wiater
Kinderklinik des Krankenhauses Porz am Rhein
Urbacher Weg 19
51149 Köln

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