ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2003Versicherungskarte: Ein weiteres Stück Europa

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Versicherungskarte: Ein weiteres Stück Europa

Dtsch Arztebl 2003; 100(17): A-1089 / B-917 / C-861

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Wer im europäischen Ausland zum Arzt geht, muss derzeit noch den Vordruck E 111 vorlegen. Foto: Caro/Dobiey
Wer im europäischen Ausland zum Arzt geht, muss derzeit noch den Vordruck E 111 vorlegen. Foto: Caro/Dobiey
Am 1. Juni 2004 startet die europäische Kran­ken­ver­siche­rungskarte.
Europa rückt näher: Die Kommission will zum 1. Juni 2004 die gemeinsame, europäische Kran­ken­ver­siche­rungskarte einführen. Ab diesem Zeitpunkt soll die einheitliche, personenbezogene Chipkarte alle derzeitigen Papiervordrucke ersetzen. Diese sind momentan noch notwendig, wenn man bei einem vorübergehenden Aufenthalt in einem anderen Mitgliedsstaat medizinisch versorgt werden muss.
Die europäische Kran­ken­ver­siche­rungskarte wird in drei Phasen eingeführt: Bis Ende dieses Jahres läuft die rechtliche und technische Vorbereitung. Ab Juni 2004 wird die Karte dann zunächst den derzeitigen Vordruck E 111 für kurze Aufenthalte ersetzen, später auch alle anderen Vordrucke, die bei einem vorübergehenden Aufenthalt notwendig sind – so den Vordruck für die Entsendung von Arbeitnehmern in ein anderes Land (E 128) oder den Vordruck für ein Studium in einem anderen Land (E 128). In einer dritten Phase erhält die Karte die Form einer computerlesbaren elektronischen Chipkarte, wie sie in einigen europäischen Grenzregionen bereits existiert.
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