ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2003Krankenkassen: Für spezifische Verhandlungen

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Krankenkassen: Für spezifische Verhandlungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(17): A-1089 / B-917 / C-861

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LNSLNS Vorstoß der Ortskrankenkassen
Die Ortskrankenkassen drängen auf eine Neuordnung der stationären Versorgung, die den veränderten Rahmenbedingungen, unter anderem bei der Klinikfinanzierung, Rechnung trägt. Der AOK-Bundesverband sprach sich dafür aus, das bisher geltende Prinzip gemeinsamer und einheitlicher Budgetverhandlungen zugunsten von kassenindividuellen Verhandlungen aufzugeben. Es sei ein „Anachronismus“, dass den Krankenkassen ein Leistungswettbewerb verordnet werde, sie gleichzeitig aber den größten Ausgabenblock nur gemeinschaftlich und einheitlich verhandeln dürften. Dadurch würden Produktivitätsfortschritte, Innovationen und jede effizienzerhöhende Aktivität unterbunden, so der für stationäre Versorgung zuständige Abteilungsleiter des AOK-Bundesverbandes, Dr. Wulf-Dietrich Leber.
Der AOK-Bundesverband schlägt einen gestuften Übergang zu einem preisorientierten Krankenhausfinanzierungssystem spätestens ab dem Jahr 2007 vor. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten kassenspezifische Verhandlungen geführt werden. In den darauf folgenden Jahren sollte die Bettenplanung sukzessive durch „verbraucherorientierte Vorgaben“ für die Kassen ersetzt werden.
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