ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2003Ärztinnen: An der Förderung hapert’s

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Ärztinnen: An der Förderung hapert’s

Dtsch Arztebl 2003; 100(17): A-1112 / B-937 / C-881

Kahla-Witzsch, Heike A.

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LNSLNS Neben der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Haupthemmnis für die nahezu fehlende Präsenz von Ärztinnen in Leitungsfunktionen: Männer (be)fördern lieber Männer!!
Solange „Frau“ doppelt so viel Leistung erbringen muss, um die gleiche Förderung wie ein männlicher Kollege zu erfahren, wird sich an der geschilderten Misere – allen Frauenförderplänen zum Trotz – wenig ändern. Wen wundert es, wenn viele Ärztinnen, die diesen sinnlosen Kampf nicht weiterführen wollen, da ja doch der männliche Kollege die Oberarztposition erringen oder wissenschaftlich gefördert wird, den Weg in weniger attraktive (finanziell und Prestige) Randbereiche suchen oder gar den Ausstieg aus dem Medizinbetrieb vornehmen.
Dr. med. Heike A. Kahla-Witzsch, MBA, Mutter zweier Kinder, Max-Baginski-Straße 52, 65812 Bad Soden
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