ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2003Reproduktive endokrine Störungen bei Frauen mit Epilepsie: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Reproduktive endokrine Störungen bei Frauen mit Epilepsie: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2003; 100(17): A-1141

Bauer, Jürgen

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LNSLNS Die von Herrn Dr. Lorenz angesprochene Beobachtung, dass links temporal generierte Epilepsien bei Frauen häufiger mit polyzystischen Ovarien einhergehen als rechts temporale Epilepsien, ist eine in der Fachliteratur bislang nur in einer einzigen Arbeit von Herzog (1993) an 30 Patienten berichtete Koinzidenz. Die von Herzog daraus abgeleitete Schlussfolgerung, die epileptische Aktivität führe entweder zu einer vermehrten oder verminderten Sezernierung hypothalamischer und damit auch hypophysärer Hormone, ist eine interessante Hypothese, die der Verifizierung an einer größeren Patientengruppe bedarf. Wir hatten diese Beobachtung deswegen nicht in die allgemeine Übersichtsdarstellung unseres Beitrages aufgenommen.

Prof. Dr. med. Jürgen Bauer
Universitätsklinikum Bonn
Klinik für Epileptologie
Sigmund-Freud-Straße 25
53105 Bonn

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