ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2003Kfz-Haftpflicht: Manipulierte Schäden

Versicherungen

Kfz-Haftpflicht: Manipulierte Schäden

Dtsch Arztebl 2003; 100(17): [51]

rco

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LNSLNS „Die deutschen Versicherungen gehen davon aus, dass zwischen acht und zehn Prozent aller gemeldeten Schäden in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung manipuliert sind“, sagt der Betrugsexperte des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Thomas Staubach. Umgerechnet entspricht dies einer Summe in Höhe von einer Milliarde Euro im Jahr. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, wollen Polizei und Versicherungen enger zusammenarbeiten.
Die Polizei hat ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit Versicherungsbetrug verstärkt. So richtete die Polizeidirektion Hannover eine ständige Ermittlungstruppe „Versicherungsbetrug“ ein. Mit ersten Erfolgen: Zwischen 70 und 80 Prozent der verfolgten Fälle führten zu Verurteilungen. Nach Auskunft von Gert Girod, Kriminalhauptkommissar bei der Polizeidirektion, legt die Gruppe einen Schwerpunkt auf manipulierte Unfälle. Dabei gilt das besondere Interesse den provozierten Unfällen, weil dadurch auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. rco
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