ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2003Selbsthilfe: Ärzte sollten sich engagieren

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Selbsthilfe: Ärzte sollten sich engagieren

Dtsch Arztebl 2003; 100(18): A-1162

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Zwei Drittel der 1,5 Millionen Medikamentenabhängigen sind Frauen. Foto: DAK/Wigger
Zwei Drittel der 1,5 Millionen Medikamentenabhängigen sind Frauen.
Foto: DAK/Wigger
Selbsthilfeangebot für medikamentenabhängige Frauen wird ausgebaut.
Den Ausbau des Selbsthilfeangebots für medikamentenabhängige Frauen verfolgt das Projekt der Deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren und des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen „Frauen-Medikamente-Selbsthilfe“. Seit Februar werden Frauen aus verschiedenen Suchtselbsthilfeverbänden und Beratungseinrichtungen geschult, um Gruppen für medikamentenabhängige Frauen aufzubauen und zu leiten. Die Erfahrungen aus den Modellgruppen sollen in ein Manual einfließen, das Interessenten beim selbstständigen Aufbau entsprechender Gruppen helfen soll.
Frauen sind bislang im professionellen Suchtselbsthilfesystem unterrepräsentiert, obwohl zwei Drittel der 1,5 Millionen Medikamentenabhängigen weiblich sind. Vor allem Ärzten kommt bei der Bekämpfung der Sucht eine wichtige Rolle zu, da sie potenziell suchtgefährdende Arzneimittel verordnen.
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