ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2003Statine: Wertloser Profit
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LNSLNS . . . Die dramatische finanzielle Problematik unseres Gesundheitssystems, aber auch ethische Aspekte verlangen für Therapiemaßnahmen Qualitätsnachweise. Diese werden in wissenschaftlichen Studien erbracht. Der Transfer deren Ergebnisse in die Praxis erfordert eine strikt sachlich-neutrale Interpretation. Diesen Grundsatz hat die Statin-herstellende Pharmaindustrie seit Jahren übergangen und offeriert ihre Belange unter rein merkantilen Aspekten ohne Rücksicht auf objektive Studiendaten. Aus allen erwähnten großen Statininterventionsstudien resultieren astronomische Kosten, marginaler Nutzen (2 % bis 5 %) und subtotale Versagerquoten (95 % bis 98 %). Dennoch ist es der Pharmaindustrie gelungen, hieraus großen unkritischen Teilen der Ärzteschaft einen Therapiezwang abzuverlangen! In der Realität jedoch handelt es sich bei objektiver Datendarstellung für entsprechende Patienten um einen fast „wertlosen Profit“.
Dr. med. Traut, Am Himmelreich 1, 79312 Emmendingen
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