ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2003Neuropsychologie: Keineswegs vom „Aus“ bedroht

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Neuropsychologie: Keineswegs vom „Aus“ bedroht

Dtsch Arztebl 2003; 100(18): A-1189 / B-1002 / C-937

Maass, Günter

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LNSLNS Die neuropsychologische Be-handlung bei hirngeschädigten Patienten hat sich sehr bewährt. Sie ist jedoch keineswegs vom „Aus“ bedroht. Eine alternative Lösung durch eine stationäre Behandlung ist auch nicht notwendig. Sie kann durch Ärzte durchgeführt oder an qualifizierte Mitarbeiter delegiert werden. Der Arzt kann diese Leistungen mit der GOÄ-Ziffer 719 oder 725 oder 726 bei privatversicherten oder in der pädiatrischen Behandlung bei gesetzlich Versicherten unter der Position 960 oder 961 erbringen und abrechnen. Eine eigene Liquidation dieser Leistungen von Diplom-Psychologen oder Psychologischen Psychotherapeuten ist nicht möglich. Da eine neuropsychologische Behandlung immer durch die vorangehende ärztliche Untersuchung und Behandlung indiziert und veranlasst wird, ist die Zusammenarbeit bei hirngeschädigten Patienten zwischen Arzt und neuropsychologisch qualifizierten Mitarbeitern, an die der Arzt die notwendigen Leistungen delegiert, praktisch möglich und sinnvoll.
Dr. med. Günter Maass, Leibnizstraße 16 c, 65191 Wiesbaden
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