ArchivDeutsches Ärzteblatt44/1996Kongreß zur Palliativmedizin

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Kongreß zur Palliativmedizin

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS KÖLN. Für den Auf- und Ausbau der Palliativen Therapie hat die Deutsche Krebshilfe nach eigenen Angaben bislang rund 83 Millionen DM zur Verfügung gestellt. Sie initiierte 1983 in Köln den Aufbau der ersten Palliativstation in Deutschland. In Köln fand Ende September auch der erste Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe zum Thema "Palliativmedizin – Ein ganzheitliches Konzept" statt. Die Palliativ- und Hospizbewegung ist inzwischen "zu einer die Gesellschaft bewegenden Institution geworden", so die Veranstalter. Die tragenden Gedanken der Bewegung seien ein neuer Umgang mit Leben, Sterben und Tod, ein neuer Umgang durch Wiedergewinn von Familienzusammengehörigkeit und Nachbarschaftshilfe sowie der Erhalt der Autonomie und der Würde von Schwerstkranken und Sterbenden. In Deutschland gibt es nach Angaben der Malteser Fachstelle Hospizarbeit – Stand: April 1996 – 28 Palliativstationen, 30 stationäre Hospize, sechs Tageshospize, 268 Hausbetreuungsdienste und 183 Hospizinitiativen. Kli
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