ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2003Terrorpolicen: Mäßige Nachfrage

Versicherungen

Terrorpolicen: Mäßige Nachfrage

Dtsch Arztebl 2003; 100(18): [77]

rco

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LNSLNS Der Krieg im Irak hat bislang nicht zu einer zusätzlichen Nachfrage nach Terrorversicherungen geführt. Fünf Monate nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs hatte die Extremus AG erst 855 Verträge mit einem Beitragsvolumen von 104 Millionen Euro abgeschlossen.
Gesellschafter der Extremus AG sind 16 deutsche Erst- und Rückversicherer. Das Unternehmen versichert Terrorschäden zwischen 25 Millionen Euro und 13 Milliarden Euro. Die ersten drei Milliarden Euro deckt die deutsche Versicherungswirtschaft, danach springt der deutsche Staat ein.
Die Nachfrage nach Terrorpolicen ist weiter schleppend. „Auch der Irak-Krieg hat unser Geschäft nicht grundlegend angekurbelt“, sagte Dr. Bruno Gas, Vorstandsvorsitzender der Extremus vor Journalisten in Köln. Man könne keine signifikante Abhängigkeit feststellen. Terror sei ein in unregelmäßigen Zeitabständen ausbrechendes Phänomen. Größere Sorgen als der Irak-Krieg bereiteten der Terrorversicherung die Aktivitäten des Netzwerkes von Al-Qaida. rco
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